Datenschutz im Internet der Dinge

IoT - Vernetzung auf eigene Gefahr

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Wachsende Sorge um den Datenschutz

Dabei gab etwa die Hälfte der europäischen Anwender an, dass sie in Bezug auf den Datenschutz besorgter sind als noch vor fünf Jahren.

Die Teilnehmer wurden gebeten, ein „Vertraulichkeitsprofil“ auszuwählen, mit dem sie sich damals und heute am besten identifizieren können. Das erste Profil entspricht Anwendern, die ihr Verhalten ändern, wenn ihnen etwas widerfährt, was sie um die Vertraulichkeit und Sicherheit ihrer persönlichen Informationen bangen lässt. Hier ist ein Rückgang von 31 auf 26 Prozent zu verzeichnen.

Dies lässt sich unter Umständen darauf zurückführen, dass die Menschen glauben, ihre persönlichen Informationen nicht mehr sicher vorhalten zu können.

Die Mehrheit der Befragten fühlt sich dem zweiten Profil zugehörig: 59 Prozent halten Vertraulichkeit für wichtig, ändern aber nur selten ihr Verhalten – auch wenn sie schlechte Erfahrungen machen. Vor fünf Jahren lag der Wert bei 56 Prozent. Immerhin noch 15 Prozent ist es gleichgültig, ob ihre Informationen öffentlich oder verkauft werden. Hier ist ein leichter Anstieg zu verzeichnen.

Wie sich zeigt, wiegen die Vorteile, die das Internet der Dinge mit sich bringt, die Sorge um Privatsphäre und Sicherheit nicht auf. So glauben zwar 42 Prozent, dass die Vorteile größer sind als die Nachteile, aber genauso viele sehen das anders, und 16 Prozent sind sich nicht sicher.

Welchen Stellenwert haben Datenschutz und Sicherheit?

Wie die Umfrage auch gezeigt hat, haben Europäer viel stärker das Gefühl, die Kontrolle über ihre persönlichen Daten zu haben, die sie Unternehmen mitgeteilt haben; 43 Prozent stehen hier 30 Prozent in Japan und 22 Prozent in den Vereinigten Staaten gegenüber. Dies könnte an den unterschiedlichen rechtlichen und behördlichen Regelungen liegen.

„Das ‚Internet der Dinge‘ hat das Potenzial, die Art, wie wir leben und arbeiten, zu verändern. Doch dieses Potenzial wird nie realisiert werden, wenn die Hersteller nicht auf die Bedenken der Verbraucher im Hinblick auf Datenschutz und Sicherheit reagieren“, kommentiert Raimund Genes, CTO von Trend Micro.

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„Bis 2020 wird der Markt etwa 7,1 Billionen Dollar schwer sein, so die Analysten von IDC – dass jeder Hersteller daran partizipieren und seinen Mitbewerbern zuvorkommen möchte, liegt auf der Hand. Doch das darf nicht auf Kosten des Datenschutzes und der Sicherheit gehen.“

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wieviel Anwendern ihre Daten wert sind.

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