Tipps von Verio Europe Internationalisierung des Online-Shops steigert Umsatz

Autor: Sarah Böttcher

Webhoster Verio Europe appelliert an Online-Shop-Betreiber, sich international zu etablieren. Denn Online-Shops die nur lokal oder regional aufgestellt sind, haben im Gegensatz zu internationalisierten Webshops klare Nachteile.

Firmen zum Thema

Der Konkurrenzdruck im Online-Geschäft ist groß. Online-Shops, die nur lokal oder regional agieren, werden auf kurz oder lang vom Markt verschwinden.
Der Konkurrenzdruck im Online-Geschäft ist groß. Online-Shops, die nur lokal oder regional agieren, werden auf kurz oder lang vom Markt verschwinden.
(Bild: Christos Georghiou-Fotolia.com)

Web-Hosting-Anbieter Verio Europe rät Betreibern von Webshops sich nicht nur lokal und regional, sondern international aufzustellen. Nur international agierende Online-Shops werden dem wachsenden Konkurrenzdruck standhalten können.

„Der Wettbewerbsdruck gerade für kleinere Online-Shop-Betreiber wird zunehmend größer. Um erfolgreich zu sein, sollten sie durchaus auch überlegen, ob sie nicht international aktiv werden“, betont Christiane Aumeier, Senior Manager Marketing & Communications bei Verio Europe. „Mit der richtigen, also von Haus aus auf Internationalität ausgelegten Shop-Lösung, ist das auch kein großes Problem.“

Verio Europe zufolge, verspricht eine Internationalisierung zusätzliches Umsatzpotenzial. Jedoch ist nicht jede Online-Shop-Lösung für den länderübergreifenden Vertrieb ausgelegt. Viele kostengünstige Lösungen würden wichtige Features, die ein internationalisierter Shop haben sollte, nicht bieten.

Der Web-Hosting-Anbieter zählt die wichtigsten Leistungsmerkmale eines „internationalisierten“ Webshops auf:

1. Mehrsprachenfähigkeit

Als Grundvoraussetzung sollte jeder Online-Shop über eine Mehrsprachenfähigkeit verfügen. Laut Verio Europe bietet jedoch nicht jede Online-Shop-Lösung diese Option.

2. Länderauswahl und Mehrwährungsfähigkeit

Online-Shop-Käufe unterliegen nicht in jedem Land den gleichen rechtlichen Bedingungen. Der Verkäufer muss die von ihm belieferten Länder, die dem Käufer bei der Bestellabwicklung angeboten werden, einzeln auswählen und festlegen können. Ebenso sollte er frei entscheiden können, ob nur das Land oder auch die Sprache beziehungsweise die zum Land gehörige Währung verfügbar sein soll.

3. Integration internationaler Payment-Anbieter

Der wohl wichtigste Punkt bei der Wahl eines Payment-Anbieters ist laut Verio Europe, dass das System besonders auf den grenzüberschreitenden E-Commerce ausgelegt ist. Hier ermöglichen Anbieter wie PayPal oder ClickandBuy Zahlungen in der jeweiligen Währung des Landes sowie auf die bevorzugte Bezahlart des Kunden.

4. Festlegung unterschiedlicher Liefer- und Versandoptionen

Entscheidend ist Verio Europe zufolge auch die Flexibilität, die die Online-Shop-Lösung hinsichtlich der Festlegung separater Liefer- und Zahlungsmodalitäten bietet. So sollte es möglich sein, gebietsspezifische Versand- und Zahlungsmethoden zu definieren sowie abweichende Versandgebühren für die Lieferung ins Ausland zu ermöglichen.

5. Kunden- und länderspezifische Ausweisung von Preisen und Steuersätzen

Zudem sollten Online-Shops, um Geschäftskunden mit Netto- oder Endkunden mit Bruttopreisen beziehungsweise speziellen Rabatten zu bedienen, die Fähigkeit besitzen, mehrere Kundengruppen und / oder Preislisten zu erstellen. Idealerweise werden durch die Shop-Lösung B2B-Kunden an der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer erkannt und die Preise dann automatisch netto berechnet.

6. Integrationsmöglichkeit für unterschiedliche Produktportale

Ein weiterer wichtiger Punkt, über den die Online-Shop-Lösung des Betreibers verfügen sollte, ist die Möglichkeit den Online-Shop mit unterschiedlichen Produkt- und Preisvergleichsportalen – national sowie international – verknüpfen zu können.

(ID:43534890)

Über den Autor

 Sarah Böttcher

Sarah Böttcher

Online CvD & Redakteurin