Von intelligenten Matratzen und Wasserhähnen mit Warnfunktion Interesse an Smart-Home-Technologien wächst

Redakteur: Heidemarie Schuster

Laut einer Studie des Bitkom, werden die Begriffe Smart Home, Connected Home und Heimvernetzung in Deutschland immer bekannter. Mittlerweile haben 65 Prozent der Bundesbürger ab 14 Jahren schon einmal davon gehört.

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Die Heinvernetzung bringt viele Vorteile und Möglichkeiten mit.
Die Heinvernetzung bringt viele Vorteile und Möglichkeiten mit.
(Bild: unique3d - Fotolia.com)

Der Bitkom hat 1.007 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt, ob sie schon einmal von den Begriffen „Smart Home“, „Connected Home“ oder „Heimvernetzung“ gelesen oder gehört haben. Dabei gaben fast zwei Drittel der Befragten (65 Prozent) ab 14 Jahren an, schon einmal davon gehört zu haben. 2014 waren es erst 51 Prozent.

„Das Smart Home ist keine abstrakte Zukunftsvision, es wird heute schon Realität“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Die verschiedenen Anwendungsszenarien für Smart-Home-Technologien stoßen der Studie zufolge in der Bevölkerung auf großes Interesse:

System zur Erkennung unverschlossener Wohnungstüren

Wer etwa beim Verlassen der Wohnung vergisst, die Tür abzuschließen, dem schickt das System per Sensor umgehend eine Nachricht auf das Smartphone. Acht von zehn Deutschen (80 Prozent) können sich vorstellen, dies zu nutzen.

System zur Erkennung, dass Herd nicht ab- oder Wasser nicht ausgestellt ist

63 Prozent interessieren sich dafür, ein System zu verwenden, das automatisch erkennt, sobald jemand den Herd nicht abgeschaltet oder den Wasserhahn nicht abgedreht hat.

Sensoren zur Sturzerkennung

Angenommen, eine allein lebende Person stürzt daheim schwer. Ein im Boden eingebaute Sensor erkennt den Unfall und informiert umgehend Angehörige oder das zuständige Pflegepersonal. Für 72 Prozent der Bundesbürger ist die Nutzung solcher Sensoren mit Sturzerkennung und Benachrichtigungsfunktion denkbar.

Intelligente Matratze mit Aufsteherkennung und Alarmfunktion

Jeder siebte Bundesbürger (14 Prozent) würde gerne eine intelligente Matratze nutzen, die automatisch Alarm schlägt, wenn es Auffälligkeiten im Schlafverhalten gibt und eine Person beispielsweise nicht mehr aufsteht.

Uhren zur Messung von Vitaldaten mit Alarmfunktion

Gesundheitsdaten wie Blutdruck, Blutzucker, Puls oder Körpertemperatur müssen bei vielen regelmäßig überprüft werden. 78 Prozent der Befragten können sich vorstellen, eine intelligente Uhr zu verwenden, die solche Informationen automatisch ermittelt und im Notfall Angehörige oder den Notdienst benachrichtigen kann.

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