Core-i7-5000-Serie von Intel mit sechs und acht Cores Intels neue Rechenmonster für Desktop-PCs

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Klaus Länger / Klaus Länger

Mit 8 Cores und 16 Threads wartet der Intel Core i7-5960X auf. Damit ist das Spitzenmodell der neuen Haswell-E-Serie nicht nur die schnellste Intel-Core-CPU, sondern gleichzeitig der schnellste Desktop-Prozessor auf dem Markt.

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Die neuen Intel-Spitzenmodelle der Core-i7-5000-Serie unterstützen DDR4-Speicher.
Die neuen Intel-Spitzenmodelle der Core-i7-5000-Serie unterstützen DDR4-Speicher.
(Bild: Intel)

Die jeweils schnellsten Intel-Core-Prozessoren für Desktop-PCs sind traditionell immer Ableger von Server-Prozessoren. Auch die neue Haswell-E-Baureihe macht hier keine Ausnahme, sie basiert auf dem Haswell-EP. Zwar müssen die Desktop-Prozessoren im Gegensatz zu ihren Server-Verwandten mit maximal acht statt mit bis zu 18 Kernen auskommen. Aber auch das reicht aus, um aus dem 999-Euro-Topmodell Core i7-5960X den schnellsten Desktop-Prozessor der Welt zu machen. AMD hat zwar mit der FX-9000-Baureihe schon länger eine Octacore-CPU im Sortiment, bei ihm müssen sich aber immer zwei Kerne eine Fließkommaeinheit teilen.

CPUs mit acht und sechs Kernen

Der Intel-Prozessor verfügt dagegen nicht nur über acht vollwertige Cores, sondern unterstützt auch noch Hyperthreading. Außerdem hat Intel noch einen 20 Megabyte großen Level-3-Cache auf dem Prozessor-Die untergebracht. Weitere Modelle der Haswell-E-Serie sind die Hexacore-Modelle Core i7-5930K und i7-5820K mit jeweils 15 Megabyte L3-Cache. Als Fertigungsprozess nutzt Intel die bereits beim Vorgänger Ivy-Bridge-E verwendete 22-Nanometer-Technik mit Tri-Gate-Transistoren.

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Neuer Sockel und DDR4

Die neuen Prozessoren kommunizieren zwar auch über einen Sockel 2011 mit dem Mainboard, er nennt sich aber Sockel 2011-3 und ist nicht kompatibel zum Vorgänger. Da die neuen Prozessoren erstmals DDR4 als Arbeitsspeicher nutzen, sind für sie neue Mainboards notwendig. Die DDR4-Speicher arbeiten mit einer geringeren Spannung und höheren Taktfrequenz als DDR3-Module. An Speicherkanälen stehen weiterhin vier zur Verfügung. Für Grafikkarten und weitere PCI-Express-Geräte stehen bei den 5900er-CPUs 40 PCIe-3.0-Lanes bereit, der 5820 muss mit 28 auskommen. Mit dem X99 gibt es auch einen neuen Chipsatz. □

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