Wichtigster Prozessor seit Intel-Gründung vor 40 Jahren

Intels Atomkraft für Alltagsgegenstände

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CBB-Komponente »Mainboard«

Bis zur »Atom-Waschmaschine« wird jedenfalls noch viel Silizium durch die Intel-Fabs rauschen. Gegenwärtig prägt vor allem das Centrino-2-Geschäft den Intel-Alltag. Mit der Centrino-2-Markteinführung geht außerdem einher, dass Intel Notebook-Mainboards zur Common-Building-Block-Komponente quasi-standardisiert.

Im Jahr 2005 hat Intel die Common Building Blocks (CBBs) eingeführt. Bei diesem Standardisierungsprogramm wurden über die asiatischen Barebone-Größen sieben Kernkomponenten des Notebooks, wie beispielsweise Akku oder Netzteil, vereinheitlicht. Als achte Komponente kommen nun Notebook-Mainboards hinzu.

Grundgedanke dahinter ist folgender: CBB-Mainboards für Notebooks verfügen über ein einheitliches Interface für alle relevanten Schnittstellen, die zum Mainboard führen, also beispielsweise USB-Anschluss, Strom, Ethernet. Notebook-Hersteller, die mit CBB-Mainboards arbeiten, können auf dieses zentrale Schnittstellen-Interface zugreifen und werden bei der Gehäusegestaltung unabhängiger. Zudem wird es möglich, das Notebook-Mainboard auszutauschen. Ansonsten gelten alle Vorteile, die auch für andere CBB-Komponenten gelten: Für die Hersteller werden auch Designs für Nischenmärkte rentabel, da sie nicht für jede Komponente hohe Tooling- und Rüstkosten auf die Losgrößen umlegen müssen. Sie bedienen sich einfach aus dem Fundus an Common Building Blocks und können kleinere Stückzahlen rentabel realisieren. Nach den gegenwärtigen Planungen werden noch im dritten Quartal 2008 CBB-Mainboards von den Bändern rollen.

Garantieabwicklung fällt weg

Ursprünglich war mit dem CBB-Programm eng verzahnt, dass die Garantieabwicklung der Komponenten über Intel abgewickelt wurde. Dieses Garantieprogramm wird es künftig nicht mehr geben, hieß es aus dem Unternehmen. Zum Startschuss der Common-Building-Block-Initiative sei es eine Möglichkeit gewesen, den beteiligten Channel zu unterstützen. Nachdem CBB inzwischen aber zu einem Selbstläufer geworden sei, ist diese Unterstützung nicht mehr vorgesehen, so die Auskunft von Dirk Claasen, dem Channel-Chef bei Intel in Feldkirchen bei München.

Lesen Sie auf der nächsten Seite Details zum Atom-Portfolio sowie einen Kommentar des Autors.

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