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Elektromobilität Intelligente Software wichtiger als E-Batterie

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Software mit „künstlicher Intelligenz“ und „intelligenter Vernetzung“ ist viel wichtiger für das E-Auto der Zukunft als die Batterie. Dies ist ein Schlüsselergebnis des aktuellen „Innovationsreport Deutschland 2017“, den die Elektronikgroßhandelsgruppe Rhino Inter Group gemeinsam mit der „Denkfabrik“ Diplomatic Council vorgestellt hat.

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Software mit „künstlicher Intelligenz“ und „intelligenter Vernetzung“ ist viel wichtiger für das E-Auto der Zukunft als die Batterie. Dies ist ein Schlüsselergebnis des aktuellen „Innovationsreport Deutschland 2017 von Rhinos.
Software mit „künstlicher Intelligenz“ und „intelligenter Vernetzung“ ist viel wichtiger für das E-Auto der Zukunft als die Batterie. Dies ist ein Schlüsselergebnis des aktuellen „Innovationsreport Deutschland 2017 von Rhinos.
(Bild: Hubject)

Beinahe drei Viertel der Befragten (73%) vertreten die Auffassung, dass die Konnektivität und die „Künstliche Intelligenz“ das „Hirn“ eines E-Autos darstellen. Sie stufen daher eine „vitale Softwarebranche“ als eine wichtige Voraussetzung für eine starke Automobilindustrie ein. Allerdings sieht nur knapp die Hälfte (48%) die deutsche Softwareindustrie im Aufwärtstrend in den nächsten Jahren. Immerhin geht eine bemerkenswerte Zwei-Drittel-Mehrheit von einem Erstarken der heimischen Softwarebranche bis 2050 aus, hat die Rhino-Umfrage ermittelt.

Dazu trägt auch der strenge Datenschutz in Deutschland bei, der weltweit eine überwiegend positive Beachtung findet, sind 84% der Befragten fest überzeugt. „In einer Welt der potenziellen Permanent-Bespitzelung durch die Staatsgewalt ebenso wie durch die großen IT-Konzerne wünschen sich wohl immer mehr Menschen eine garantierte Privatsphäre“, interpretiert Raimund Hahn, Chefanalyst beim Think Tank Diplomatic Council und CEO der Rhino Inter Group.

„Neben der Software fällt natürlich der Batterie in der automobilen Zukunft eine Schlüsselrolle zu“, sagt Raimund Hahn unter Verweis auf den Innovationsreport. So erwartet die Mehrheit der Befragten (53%) gesetzliche Vorgaben zur Begrenzung von Benzin- und Dieselmotoren in immer mehr Ländern, um E-Mobilität zu fördern.

Immerhin 44% stufen die Batterie als das „Herz“ eines E-Autos ein und sehen eine heimische Zellfertigung als eine wichtige Voraussetzung für eine starke Automobilindustrie an. 45% sind zuversichtlich, dass bereits bis 2020 eine solche Produktionsstätte in Deutschland aufgebaut wird. 61% sehen diese Entwicklung erst bis 2050 voraus.

Über zwei Drittel der befragten Verbraucher halten die deutsche Automobilbranche jedenfalls für gut gerüstet, um auch bei E-Autos eine wichtige Rolle in der Welt zu spielen. Lediglich 39% glauben, dass das Rennen um den E-Automarkt vor allem zwischen China und den USA ausgetragen wird.

Dieser Beitrag erschien zuerst in unserem Partnerportal Elektronikpraxis.

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