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Die schnellsten CPUs verfügbar Intel und AMD liefern neue Prozessoren aus

| Redakteur: Erwin Goßner

Die amerikanischen Chiphersteller AMD und Intel zeigen sich erneut eng verbunden: Fast zeitgleich haben sie ihre neuesten CPU-Kreationen auf den Markt gebracht.

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Die CPUs von AMD und Intel basieren auf 45-Nanometer-Technologie.
Die CPUs von AMD und Intel basieren auf 45-Nanometer-Technologie.
( Archiv: Vogel Business Media )

Es ist nicht das erste Mal und dürfte auch nicht das letzte Mal sein, dass die beiden Chip-Giganten aus Amerika fast auf den Tag genau neue Prozessoren ankündigen oder gar ausliefern. Sowohl Intel als auch AMD konnten diese Art des Wettstreits schon für sich entscheiden. In puncto Performance scheint der im kalifornischen Santa Clara beheimatete Hersteller Intel aktuell das Rennen gemacht zu haben, der Konkurrent aus dem benachbarten Sunnyvale legte gegenüber dem Vorgänger bei Leistung und Energieeffizienz nach.

Tests unabhängiger Fachzeitschriften zufolge ist der Intel-Core-i7-Prozessor die schnellste jemals angebotene CPU. Anteil daran haben auch die bereits bewährten Technologien Turbo-Boost und Hyper-Threading. Der Chip, der auf Intels Core-Mikroarchitektur mit dem Codenamen Nehalem basiert, wird seit wenigen Tagen ausgeliefert. Zur Verfügung stehen die zwei Core-i7-Varianten 920 und 940 mit 2,66 beziehungsweise 2,93 Gigahertz Taktung sowie die Core i7 965 Extreme Edition, bei der die Steuerung mit 3,20 Gigahertz erfolgt. Die in 45 Nanometer-Technologie gefertigten CPUs mit 8 Megabyte Level-3-Cache und Support für bis zu drei DDR3-Speicherkanäle (1.066-Megahertz) sind für Assemblierer und als Box-Produkt für den Fachhandel verfügbar. Die Preise der Core-i7-CPUs liegen aktuell bei 284, 562 und 999 US-Dollar. Zum Termin für die Einführung von Core-i7-Prozessoren für Server und Notebooks macht Intel keine Angaben.

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Ebenfalls auf dem Markt sind die AMD-Prozessoren Quad-Core Opteron, die auf der Shanghai-Plattform basieren. Laut AMD zeichnen sich die in 45-Nanometer-Technologie gefertigten CPUs durch eine verbesserte Virtualisierungsleistung, eine um bis zu 40 Prozent höhere Performance sowie Live-Migrations-Fähigkeit aus. Der Chip-Hersteller rechnet damit, dass Serverhersteller wie IBM, HP, Dell, Sun oder Fujitsu Siemens Computers noch dieses Jahr mehrere Plattformen auf Basis des Quad-Core-Opteron-Prozessors anbieten werden. Die Prozessoren mit 75 Watt Average CPU Power (ACP) und Taktungen zwischen 2,3 und 2,7 Gigahertz sind verfügbar, die Quad-Core-Opteron-CPUs HE (55-Watt) und SE (105-Watt) sind für das erste Quartal 2009 angekündigt. Zu diesem Zeitpunkt sollen auch der 45-Nanometer-Desktop-Prozessor auf Basis der Dragon-Plattform auf den Markt kommen.

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