Der nächste Schritt ist getan Intel präsentiert »Santa Rosa«-Plattform

Redakteur: Christian Träger

Die jüngste Centrino-Generation für Notebooks ist verfügbar. Die ersten Hersteller haben bereits die passenden Geräte auf Basis der unter dem Codenamen »Santa Rosa« entwickelten Plattform im Angebot.

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Erste Notebooks auf »Santa Rosa«-Basis haben die Hersteller bereits vorgestellt.
Erste Notebooks auf »Santa Rosa«-Basis haben die Hersteller bereits vorgestellt.
( Archiv: Vogel Business Media )

Bei seiner jüngsten Mobilplattform unterscheidet Intel nun zwischen der »Centrino Duo Prozessortechnologie«, die sich an private Kunden richtet, und »Centrino Pro«. Letztere bietet mit der im Desktop-Bereich bereits bekannten Vpro-Technologie zusätzliche Features, mit denen sich die Administration der Rechner in einem Unternehmensnetzwerk erheblich vereinfachen lässt. Hierzu gehören zum Beispiel Fernwartungsoptionen, die ohne Software von Drittanbietern zur Verfügung stehen. Damit lassen sich Notebooks nun gezielter für den Consumer- oder den Business-Bereich konzipieren.

Den Kern der vorgestellten Centrino-Plattform bildet ein Core 2 Duo, der eine Bus-Taktrate von 800 Megahertz unterstützt. Die integrierten Stromsparfunktionen sollen trotz hoher Leistung einen möglichst geringen Energieverbrauch ermöglichen, wovon die Akkulaufzeit der Notebooks profitiert. Die Basis für die CPU bildet die verschiedenen Varianten der Mobile-965-Express-Chipsätze. Diese sind unter anderem mit einer integrierten Grafiklösung erhältlich, deren Performance gegenüber früheren Versionen deutlich zugenommen haben soll.

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Zu den weiteren Centrino-Komponenten zählt das WLAN-Modul WirelessWiFi Link 4965AGN sowie der optional angebotene »Turbospeicher«. Dieser Flash-Baustein soll Festplattenzugriffe reduzieren und damit den Bootvorgang beschleunigen und den Akku schonen.

Hersteller haben vorgearbeitet

Einige Hersteller haben bereits erste Notebooks mit der aktuellen Centrino-Generation im Programm. Asus zum Beispiel hat seine Reihen F3, A7 und A8 erweitert. Damit sind Geräte von 14-Zoll-Displaygröße (A8SC-4P031E) über 15,4 Zoll (F3SC-AP068C) bis zu 17 Zoll (A7S-7S015C) abgedeckt.

Für Juli hat Fujitsu Siemens Computers das Lifebook S6410, ein leichtes 13,3-Zoll-Notebook mit aktueller Centrino-Technologie angekündigt. Auch Toshiba will vier Serien mit der Intel-Plattform herausbringen, darunter die Business-Modelle Tecra A9 und Tecra M9. Von Sony kommen die 15,4-Zoll-Notebooks aus der FZ-Serie. Im Spitzenmodell, dem VGN-FZ11Z steckt sogar ein Blu-ray-Laufwerk.

Auch MSI legt drei Business-Modelle auf. Die drei Serien mit Wide-XGA-Display reichen von 12,1 über 13,3 bis hin zu 14 Zoll. Die vorgestellten Geräte bietet das Unternehmen unter den Namen Megabook PR200, PR300 und PR400 an.

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