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Autonomes Fahren, IoT

Intel kauft sich bei Here ein

| Autor: Sylvia Lösel

Kartenmaterial, das sich in Echtzeit aktualisiert: Das ist das Ziel von Intel und dem Kartendienst Here.
Kartenmaterial, das sich in Echtzeit aktualisiert: Das ist das Ziel von Intel und dem Kartendienst Here. (Bild: Pixabay)

Intel beteiligt sich mit 15 Prozent am Kartendienst Here. Bislang teilten Audi, BMW und Daimler diesen unter sich auf. Ziel ist es, für schnelle Kartenaktualisierungen in automatisierten Fahrzeugen zu sorgen.

Durch die Zusammenarbeit mit Intel will Here künftig Autoherstellern eine einheitliche Lösung anzubieten, die sowohl Komplexität als auch Entwicklungskosten für das autonome Fahren reduziert. Intels Kompetenz in der Entwicklung und Optimierung von Hardware soll des Weiteren dazu führen cloudbasierte Algorithmen in Fahrzeuginfrastrukturen zu integrieren und industrieübergreifend zu vernetzen. Die beiden Unternehmen wollen auch weitere Optionen zur Zusammenarbeit unter anderem in den Bereichen Cloud-Analytik, Internet der Dinge, maschinelles Lernen und Augmented Reality ausloten.

Echtzeit-Aktualisierung angestrebt

Intel und Here haben außerdem vereinbart, ein „Proof of Concept“ für eine Software-Architektur zu entwickeln, die echtzeitnahe Aktualisierungen von hochauflösenden Karten für das hoch- und vollautomatisierte Fahren ermöglicht.

Intel wird die Architektur auch mit Audi, BMW und Daimler testen. Außerdem soll sie aber auch als integriertes Komplettpaket industrieweit verfügbar gemacht werden, um die Entwicklungszeit für Autohersteller zu verkürzen.

„Autos werden künftig zu den intelligentesten und am stärksten vernetzten Geräten auf der Welt gehören“, sagte Brian Krzanich, CEO bei Intel.

„Eine echtzeitnahe, sich selbst aktualisierende und hochauflösende Karte ist von entscheidender Bedeutung für das autonome Fahren. Um eine solche ins Fahrzeug zu bringen, braucht es hochleistungsfähige Rechnerinfrastrukturen“, sagte Edzard Overbeek, CEO, HERE. „Als führender Chiphersteller wird Intel uns helfen, die Entwicklung einer einheitlichen, digitalen Plattform für echtzeitnahe ortsbasierte Technologie zu beschleunigen, die das Auto, die Cloud und weitere vernetzte Geräte umfasst.“

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