Zweit-Notebook für rund 400 Euro Intel: Im Sommer kommen die Netbooks

Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Eine neue Produktgattung findet Einzug in den Markt. Was früher als Classmate-PC für Schwellenländer gedacht war, findet als Netbook auch hierzulande Anklang – als Zweit- oder Dritt-Notebook für Unterwegs.

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Bild vom Intel Developer Forum in Shanghai: So sehen »Netbooks« aus.
Bild vom Intel Developer Forum in Shanghai: So sehen »Netbooks« aus.
( Archiv: Vogel Business Media )

Um Netbooks geht es wohlgemerkt, nicht um Notebooks, wenn dieser kleine Unterschied beim schnellen Lesen der Headline untergegangen sein sollte. Fehlerträchtig ist das Thema sowieso: Vor kurzem geisterte nach einer falsch interpretierten Agenturmeldung die Nachricht durch viele Fachmedien, Intel trete nun in Konkurrenz zu Asus. Intel werde nämlich mit seinem Classmate-PC gegen den Eee-PC von Asus antreten, so der falsche Tenor mehrerer Online-Portale.

Die Realität ist viel einfacher: Jetzt und in Zukunft ist die Rolle der Barebone-Größe Asus nicht die eines Konkurrenten, sondern eines Herstellers, der das Referenzdesign von Intel nutzt.

Für Schulen in Schwellenländern

Von Intel stammt das Referenzdesign »Classmate-PC«, das ursprünglich nur in Schwellenländern auf den Markt kommen sollte. Die nun angekündigte, zweite Generation des Classmate-PCs ist mit einem Intel Celeron, 802.11b/g-Übertragung, einem 9-Zoll-LCD-Bildschirm, 512 Megabyte Arbeitsspeicher und 30 Gigabyte-Festplatte ausgestattet. Künftige Generationen der Classmate-PCs werden mit dem Atom-Prozessor (Details siehe nächste Seite) ausgestattet sein. Classmate-PCs haben zusätzlich eine Schulsoftware »Skool« vorinstalliert und adressieren den Bildungssektor, sind also eher im Projektgeschäft angesiedelt.

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