Die C4B-Software Xphone Virtual Directory sammelt Kontakte von Drittanwendungen zentral

Integration verteilter Kontaktdaten in CTI und UCC

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Lösungsansätze zur Datenintegration verteilter Kontaktdaten

Neben der Replizierung der Datenbestände gibt es derzeit kaum Lösungen, die auf alle Originaldaten zugreifen können. Viele Anbieter beschränken sich bei ihren Angeboten auf Insellösungen für einzelne Systeme. Hierbei wird oft der Mobilitätsaspekt, wie zum Beispiel das Homeoffice, nicht berücksichtigt. Gelegentlich versuchen Unternehmen, den Datenzugriff durch Einsatz von Open-Source-Lösungen zu realisieren. Technisch versierte Administratoren greifen hier zum Beispiel auf Produkte wie OpenLDAP zurück, um Kontaktdaten über die Schnittstelle LDAP erreichbar zu machen. Die Einrichtung eines solchen Systems kostet jedoch schnell einige Wochen Aufwand und am Ende kann doch nur auf eine Teilmenge der benötigten Daten zugegriffen werden.

Einen anderen Weg beschreitet der Germeringer CTI- und UC-Spezialist C4B mit der Lösung Xphone Virtual Directory. Diese Middleware wirkt wie eine übergeordnete Datenbank, greift aber tatsächlich direkt auf sämtliche Unternehmenskontakte zu. Sie ermöglicht es, verteilte Kontaktdaten über eine zentrale Schnittstelle als Web-Adressbuch im Intranet oder in Drittsystemen, wie zum Beispiel CTI- oder UC-Lösungen, zu verwenden. Dabei werden sämtliche Originaldatenquellen mit dem Virtual Directory verknüpft und über LDAP-Schnittstellen oder über das mitgelieferte, web-basierte Adressbuch zur Verfügung gestellt. Eine vollständige Replikation des Datenbestands erfolgt dabei nicht.

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Sogar persönliche und öffentliche Outlook-Kontakte lassen sich neben Daten aus SQL-Datenbanken, dem Active Directory, Tobit oder Anwendungsdaten der Microsoft-Dynamics-Produkte und anderen Datenquellen integrieren. Anwender haben so stets direkten Echtzeitzugriff auf die aktuellen Adressdaten – ganz gleich, wo sie sich gerade aufhalten. Ein integrierter Suchindex ermöglicht schnelles, flexibles und einfaches Suchen, wie man es zum Beispiel von gängigen Suchmaschinen gewohnt ist. So können Suchanfragen innerhalb von Sekunden durchgeführt werden, ohne die Leistung der Datenquelle zu beeinträchtigen.

Administration und Sicherheit

Auf eine einfache Konfiguration und Administration wurde bei der Entwicklung von Xphone Virtual Directory besonders viel Wert gelegt. Dank vorkonfigurierter Standard-Mappings für die verschiedenen Datenquellen kann der Verzeichnisdienst über die grafische Oberfläche sehr einfach eingerichtet werden. Per drag and drop ist die Administration auch für Nicht-IT-Experten recht einfach. Da sich unterschiedliche LDAP-Mappings – auch SSL-verschlüsselte – parallel anlegen lassen, bleibt der Konfigurationsaufwand für die verschiedenen Anwendungen und Endgeräte minimal.

Die Lösung bietet zudem ein integriertes Sicherheitskonzept: Der Administrator kann festlegen, welcher Anwender auf welche Datenquelle zugreifen kann. Die Berechtigung erfolgt auf Basis des Active-Directory-Nutzers oder auf Sicherheitsgruppen, wenn der Client die Windows-Authentifizierung unterstützt. So ist es beispielsweise möglich, bestimmten Abteilungen den Zugriff auf alle Kontaktinformationen zu erlauben, während für andere Unternehmensbereiche nur ausgewählte Details sichtbar sind.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie Drittanwendungen eingebunden werden.

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