Inzwischen sind 105 Mitglieder dabei Initiative ‚Made for Germany‘ will 735 Milliarden investieren

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Das Firmenbündnis „Made for Germany“ will Hunderte Milliarden am Standort Deutschland investieren. Kurz vor Beginn der Kabinettsklausur werden nun neue Zahlen bekannt. Inzwischen hat die Initiative 105 Mitglieder.

Made for Germany: Die Initiative hat inzwischen über 100 Mitglieder aus der Industrie.(Bild: ©  Roman - stock.adobe.com)
Made for Germany: Die Initiative hat inzwischen über 100 Mitglieder aus der Industrie.
(Bild: © Roman - stock.adobe.com)

Die Unternehmensinitiative „Made for Germany“ will bis 2028 rund 735 Milliarden Euro am Standort Deutschland investieren. Seit der offiziellen Ankündigung im Juli hätten sich weitere 44 Unternehmen angeschlossen, wie die Initiative in Berlin mitteilte. Damit zähle man nun 105 Mitglieder, darunter weitere mittelständische und internationale Unternehmen sowie Start-ups.

„Die Unternehmen sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und entschlossen zu handeln, um einen Beitrag zur Wachstumswende zu leisten“, teilte das Bündnis zur Kabinettsklausur der Bundesregierung weiter mit, die über die Themen Wettbewerbsfähigkeit und Staatsmodernisierung berät.

Neuinvestitionen, Forschung und Entwicklung

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte beim ersten Treffen der Initiative „Made for Germany“ im Kanzleramt im Juli den Schulterschluss mit Top-Managern gesucht und von einer der größten Investitionsinitiativen der vergangenen Jahrzehnte gesprochen. Damals hatten die Unternehmen bis 2028 Investitionen von mindestens 631 Milliarden Euro in Deutschland in Aussicht gestellt, aber zugleich Reformen gefordert. Schon damals blieb aber unklar, wie viel genau davon auf neue, über bisher bereits geplante Investitionen hinaus entfällt.

Die erhöhte Summe von 735 Milliarden Euro umfasse sowohl bereits geplante als auch neue Kapitalinvestitionen, Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) sowie Zusagen internationaler Investoren, hieß es nun. Ein „dreistelliger Milliardenbetrag“ entfalle auf Neuinvestitionen, betonte die Initiative, die unter anderem von Siemens und der Deutschen Bank angestoßenen worden war.

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