Die Strategie hinter den neu-entwickelten Business Units

Ingram Micro ist der Digitalisierung hart auf den Fersen

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Strategie mit Zukunft

Auf den ersten Blick mag es banal erscheinen, was Ingram Micro derzeit umtreibt. Vertikalisierung proklamiert nicht nur der Distributor selbst schon seit Jahren, inklusive der drei genannten Bereiche Education, Healthcare und Energy. Auch andere Distributoren und Hersteller forcieren dieses Konzept.

Jedoch sollte man die Herangehensweise der Dornacher nicht unterschätzen. Der konsequente, stufenweise Aufbau von Expertise in Produkt- und Lösungsbereichen ermöglicht es langfristig, schneller auf neue Trends und Innovationen zu reagieren. Und genau das ist gewollt: Die Zahl der Themen weiter zu steigern, die vorhandenen Ressourcen dabei möglichst effektiv einzusetzen und das Portfolio gezielt entlang dieser Themen auszubauen.

Neuen Kundensegmente ansprechen

In Zukunft will Ingram Micro ein möglichst breites Spektrum anbieten, das es vielen spezialisierten Partnern ermöglicht, mit dem Distributor zusammenzuarbeiten. An dieser Stelle denkt Gerhard Schulz auch über den klassischen IT-Handel hinaus (mehr dazu im Interview ab S. 38).

Das Wachstum in neue Bereiche soll aber auch Bestandskunden zugute kommen, für die Ingram Micro Größenvorteile in Kostenvorteile umsetzen will. Aber auch weil sich IT-Reseller mit der Unterstützung des Distributors in verschiedenen Themenfeldern spezialisieren können, die einen höheren Profit versprechen als der klassische IT-Vertrieb – der trotz allem für einen IT-Riesen wie Ingram Micro die Basis bleibt.

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