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Die Strategie hinter den neu-entwickelten Business Units Ingram Micro ist der Digitalisierung hart auf den Fersen

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Harry Jacob / Harry Jacob

Broadline-Distributor Ingram Micro verfolgt eine Entwicklungsstrategie, die „neue Wege der Wertschöpfung“ erschließen soll. Gemeint ist damit, lösungs- und branchenorientierte Sortiments- und Service-Angebote zu schaffen und neue Kundenkreise anzusprechen. Ingram Micro schickt sich damit an, die Grenzen der klassischen IT hinter sich zu lassen.

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Die Digitialisierung umfasst immer mehr Lebensbereiche – darauf richtet Ingram Micro spezialisierte Sales-Teams aus.
Die Digitialisierung umfasst immer mehr Lebensbereiche – darauf richtet Ingram Micro spezialisierte Sales-Teams aus.

Etwa 25 Milliarden internetfähige Devices soll es bis zum Jahr 2015 geben, zehn Mal so viele wie im vergangenen Jahr. Aber nicht die herkömmliche Computertechnik, angefangen bei Server, PCs und Notebooks über Tablets und Smartphones bis hin zum internetfähigen Printer lösen diesen Boom aus. Vielmehr ist es eine Flut IP-gestützter Devices: Neben den häufig zitierten vernetzte Maschinen und Küchengeräten sind es vor allem unzählige Sensoren, die Messwerte aller Art erfassen und weiterleiten.

Die fortschreitende Digitalisierung macht es möglich, dass beispielsweise Stromverbrauch, Heizkosten, Blutdruck und andere Vitalwerte sowie noch vieles mehr erfasst und automatisiert weitergeleitet werden. Auch bei der Sprachübertragung – ob beim Telefon oder beim Diktieren – sowie bei der Bilderfassung, genannt seien hier nur Sicherheitstechnik und Anwendungen im medizinischen Bereich, gibt es noch viel Analogtechnik, die zunehmend digitalen Pendants weichen muss. Und so lassen sich zahlreiche weitere Beispiele finden.

Gerhard Schulz, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Ingram Micro
Gerhard Schulz, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Ingram Micro
Für Gerhard Schulz, Deutschland-Chef von Ingram Micro, zeigt sich hier ein riesiges Marktpotenzial, das in nächster Zeit entsteht: „Alle diese Geräte brauchen ein Netzwerk, um ihre Daten übertragen zu können. Diese Daten müssen gespeichert werden, benötigen also Storage. Dazu kommt noch Software für die Auswertung und Steuerung.“ Sprich: Auch wenn die Digitalisierung in völlig neue Lebensbereiche vordringt, so ist stets die klassische IT-Infrastruktur gefragt.

Ein riesiger Markt

Dieses Potenzial will Schulz erschließen, sowohl für sein eigenes Unternehmen als auch für die Partner. Als Orientierung, um in diesem riesigen Markt hinein zu finden, dienen die sogenannten „Verticals“, also branchenbezogene Angebote. Ingram hat in den vergangenen Jahren gelernt, diese strukturiert zu erarbeiten. Zunächst galt es, erfolgversprechende Themen zu identifizieren und zu verstehen, was in diesen Bereichen gebraucht wird.

Drei Themenbereiche sind derzeit im Fokus:

  • Education
  • Healthcare
  • Energy

Lesen Sie auf der folgenden Seite, wie Ingram Micro neue vertikale Angebote konzipiert.

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