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RAID Anbieter

Infortrend tritt aus dem Schatten

09.02.2007 | Redakteur: Bernd Schöne

Axel Lüdecke, Director of Sales and Marketing, bezieht bald neue Räume in München. Nach der GmbH Gründung Anfang des Jahres komplettiert nun ein Technikzentrum das Angebot. Quelle: Infortrend
Axel Lüdecke, Director of Sales and Marketing, bezieht bald neue Räume in München. Nach der GmbH Gründung Anfang des Jahres komplettiert nun ein Technikzentrum das Angebot. Quelle: Infortrend

Auch mit einem Marktanteil von rund 60 Prozent kann man noch ein echter Newcomer sein. Infortrend, taiwanischer Hersteller von RAID-Subsystemen und -Controllern ist bislang eine unbekannte Marktgröße, denn das Unternehmen verkaufte bislang vor allem unter anderem Namen. Jetzt soll das OEM-Schattendasein verlassen werden. Ein Verkaufsbüro mit eigenem Testzentrum entsteht aktuell in München.

Anfang des Jahres gründete Infortrend zunächst eine GmbH nach deutschem Recht, mit dem in der Storage-Branche erfahrenen Axel Lüdecke als Director of Sales and Marketing an der Spitze der Vertriebspyramide. Jetzt richtet man ein neues Büro mit Technikzentrum ein. Das Lager selbst bleibt noch in Großbritannien. „Eine Gesellschaft nach deutschem Recht erleichtert den Kunden die Zollformalitäten. Der Vertrieb erfolgt ausschließlich über Channel-Partner.

Ziel ist es, so Lüdecke, von kleinen Systemen kommend (Startpreis ab ca. 2000 Euro) langsam den unteren Midrange-Bereich aufzurollen. Die dortigen Platzhirsche, EMC, Hitachi Data Systems, Netapp, IBM und Sun Microsystems bekommen in diesem schnell wachsenden Markt also Konkurrenz.

Zur Infortrend-Philosophie gehört es „vom Gehäusedeckel an“ alles selber herzustellen, „damit man im Zweifelsfall weiß, warum etwas nicht korrekt funktioniert“, wie Lüdecke erläutert.

Die Disks fehlen

Nur die eigentlichen Speichermedien, also die Disks, fehlen. Die sollen die jeweiligen Vertriebspartner selber nach den Wünschen ihrer Kunden dazukaufen. Controller, Stromversorgung und Einschübe stammen aus der Infortrend Fertigung in Taiwan.

RAID-6

Besonders stolz ist man auf den eigenen RAID-Controller. „Der ASIC 400 beherrscht den RAID-Level 6, ohne das ein zusätzlicher Controller nötig würde“, erläutert Tony Perng, Leiter der deutschen Niederlassung, „das verbessert die Performance“.

Ein hohes Wachstumspotenzial sieht die Firma im Multimediabereich und hier besonders bei Fernsehanstalten. „Unsere Arrays stehen bereits bei einigen bekannten TV-Anstalten und Pay-TV-Anbietern“, freut sich Lüdecke. Die Anstalten digitalisieren zunehmend ihren gesamten Videobestand. Einen weiteren Wachstumsschub könnte hier das Hochauflösende Fernsehen bringen.

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