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Interview mit Geschäftsführer Rüdiger Rath

Inforsacom: „Wir helfen den Kunden, bessere Entscheidungen zu treffen“

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Das Interview führten Sarah Maier und Michael Hase / Michael Hase

Rüdiger Rath, Geschäftsführer von Inforsacom, richtet das Systemhaus auf die Wertschöpfungsketten seiner Kunden aus.
Rüdiger Rath, Geschäftsführer von Inforsacom, richtet das Systemhaus auf die Wertschöpfungsketten seiner Kunden aus. (Bild: Inforsacom)

Rüdiger Rath, Geschäftsführer von Inforsacom, trimmt das Systemhaus konsequent auf Datenbank- und RZ-Technologie. Mit dieser Strategie hat der frühere Finanz-Manager das Unternehmen zu einem der führenden IT-Dienstleister gemacht. Eine Entwicklungsperspektive für Inforsacom sieht Rath im Thema Big Data.

ITB: Herr Rath, Sie haben die Inforsacom Informationssysteme vor gut vier Jahren aus der TDMi-Gruppe, die im Zuge eines Insolvenzverfahrens abgewickelt wurde, herausgelöst und erneut als eigenständiges Unternehmen an den Start gebracht. Wie hat sich das Systemhaus seither entwickelt?

Rath: Seit dem 25. Januar 2010, als meine Management-Kollegen und ich den Kaufvertrag unterzeichnet haben, hat die Gesellschaft ausschließlich positive Zahlen geschrieben. Mir ist wichtig, dass wir unsere Ziele, was die Ebitda-Marge betrifft, erreichen und dass wir den Mitarbeitern eine langfristige Perspektive bieten. Mit dem Neustart bestand unsere größte Aufgabe als Management darin, den Mitarbeitern erneut Sicherheit und Vertrauen zu geben. Wir haben daher die Chancen und Risiken intensiv im Dialog mit ihnen ausgetauscht. Dank des Engagements der Mitarbeiter verzeichnet Inforsacom ein starkes Wachstum bei Dienstleistungen und wird in diesem Jahr voraussichtlich die Hälfte der Umsätze mit Services erwirtschaften. 2010 waren wir bei 70 Prozent Infrastrukturgeschäft und 30 Prozent Services. Gestartet sind wir damals mit knapp 100 Mitarbeitern, heute liegen wir bei 160.

ITB: In Ihrer Laufbahn waren Sie lange Zeit als Finanzer tätig. Hat Ihnen dieser fachliche Hintergrund beim Start als Unternehmer geholfen?

Rath: Selbstverständlich hat mir mein Hintergrund geholfen – gerade in den Zeiten der Krise und der Übernahme. Ich kam Ende 2006 zur Inforsacom mit dem Auftrag, das Unternehmen zu sanieren. Als der TDMi-Konzern 2009 in die Insolvenz ging, waren wir mit der Restrukturierung bereits weitgehend durch; wir haben wieder positive Ergebnisse erzielt und hatten keine Cash-Probleme. Grundsätzlich sollte man als CEO von kaufmännischen Entscheidungsmethoden eine Ahnung haben. Was ich dazulernen musste, war die technologische Sichtweise auf Sachverhalte und die strategische Weiterentwicklung: Auf welche Themen setzen wir? Wie steigern wir die Innovationsfähigkeit unserer Mitarbeiter? Was das angeht, habe ich inzwischen relativ klare Vorstellungen.

ITB: Auf welche Technologiefelder konzentriert sich die Inforsacom heute?

Rath: Als Systemintegrator bieten wir skalierbare Lösungen für das Rechenzentrum. Zur Zeit sind es vier Technologieblöcke, die wir miteinander kombinieren und die aus unserer Sicht logisch zusammenhängen: Datenbanksysteme und die Compute-Power, die für deren Betrieb nötig ist; von den Daten kommen Sie automatisch zu Storage- und Backup-Technologien. Damit können wir beim Kunden den gesamten Stack von der Datenbank abwärts technologisch begleiten. Viele Systemhäuser verkaufen nur Server oder nur Storage, manche bieten beides an. Aber die Kombination aus Datenbank und Infrastruktur, wie sie die Inforsacom beherrscht, ist im Markt eher selten.

Mit welcher Strategie sich Inforsacom dem Thema Big Data widmet, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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