Studie von Iron Mountain und PwC Informationsrisiko-Management-Studie: Im Mittelstand ist Luft nach oben

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Katrin Hofmann / Katrin Hofmann

Potenzial nach oben sieht Iron Mountain beim Umgang von Mittelständlern mit ihren geschäftskritischen Informationen. Denn eine Auftragsstudie des Spezialisten für die Informationsverwaltung hat hier Lücken gefunden.

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Hans-Günter Börgmann, Iron-Mountain-Deutschland-Geschäftsführer: „Die Kluft zwischen Anspruch und Handeln wird heutzutage immer größer, wenn es um die Gefahren im Bereich der Informationssicherheit geht.“
Hans-Günter Börgmann, Iron-Mountain-Deutschland-Geschäftsführer: „Die Kluft zwischen Anspruch und Handeln wird heutzutage immer größer, wenn es um die Gefahren im Bereich der Informationssicherheit geht.“
(Bild: Iron Mounatin)

Schwerer als mögliche Kostenreduktionen, die nicht so einfach nachvollziehbar sind, wiege bei Mittelständlern das Argument der kürzeren Zugriffszeiten auf Informationen. Das berichtet der Geschäftsführer von Iron Mountain Deutschland, Hans-Günter Börgmann. Eine Zeitersparnis, die sich auch finanziell niederschlagen kann. Doch es gibt noch mehr zu verlieren, wenn sich Firmen zu wenig mit dem Informationsmanagement und Datenschutz befassen, wie Börgmann erläutert: „Das Image und die Marke können Schaden nehmen. Schadenersatzforderungen bei Datenpannen und Geldbußen können Folgen sein, wenn beispielsweise Informationen über Kunden in falsche Hände gelangen.“

Bedeutung für den Erfolg ist demnach bewusst

Dementsprechend vertreten 68 Prozent der von Pricewaterhouse Coopers (PwC) im Auftrag von Iron Mountain befragten europäischen Mittelständler die Ansicht, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit Informationen eine wesentliche Bedeutung für den Unternehmenserfolg hat. 51 Prozent lehnen gemäß dem „Information Risk Maturity Index“ Geschäftsbeziehungen mit Firmen ab, bei denen eine Datenpanne aufgetreten ist. „Dennoch haben die Betriebe noch einen weiten Weg vor sich, um einen hohen Reifegrad ihres Informationsrisiko-Managements zu erreichen,“ ist Derk Fischer, Partner im Bereich Risk Assurance Solutions bei PwC, überzeugt.

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In der Studie erhielt der europäische Mittelstand 55,8 von 100 möglichen Indexpunkten, die den Reifegrad bezüglich des Informationsrisiko-Managements widerspiegeln sollen. Deutschland belegt im Vergleich zu den anderen untersuchten sechs europäischen Ländern mit 55,5 Punkten Rang drei. Damit sind zwar die Firmen im Jahresvergleich mittlerweile besser gerüstet, den Autoren der Studie zufolge seien die Betriebe aber nach wie vor nicht ausreichend auf Datenpannen und mögliche Informationsverluste vorbereitet. Für den deutschen Mittelstand stelle dies ein „untragbares Risiko“ dar.

Die Indexwerte haben PwC und Iron Mountain derart definiert, dass 100 Punkte die Firmen erhalten, die für die Risiken gewappnet sind, 80 bis 99 Punkte für eine annähernde Reife stehen und Indexwerte von 50 bis 79 dafür, dass die Risiken bekannt sind und abgewogen werden. Alle Werte unter 50 Punkten zeigen demnach, dass die Betriebe unvorbereitet sind.

100 Punkte, aber wie? Und wo haperts der Studie zufolge außerdem? Mehr dazu auf der nächsten Seite.

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