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40 Millionen Euro Umsatz Infoniqa kann auf 20 erfolgreiche Jahre zurückblicken

| Redakteur: Sarah Gandorfer

Siegfried Milly und Ernest Friedwagner haben es in den vergangen 20 Jahren weit gebracht, mit dem von ihnen gegründeten IT-Dienstleister Infoniqa: vom österreichischen Zweimann-Betrieb zum 220 Mitarbeiter umfassenden internationalen IT-Dienstleister.

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Der heutige Vorstand der Infoniqa Gruppe (von links): Siegfried Milly, Manfred Terzer, Alexander Zrost
Der heutige Vorstand der Infoniqa Gruppe (von links): Siegfried Milly, Manfred Terzer, Alexander Zrost
( Archiv: Vogel Business Media )

Begonnen hat alles 1988 mit einem Zweimann-Unternehmen, das auf die IBM-AS/400-Plattform spezialisiert war. Das Gründerduo Siegfried Milly und Ernest Friedwagner hat schließlich eine Vielzahl von IBM-Projekten in Oberösterreich abgewickelt. Das brachte Wachstum und so wurden nach und nach mehr Mitarbeiter eingestellt. Damals hieß die Firma noch Infocom Informationstechnik. Anfang der neunziger Jahre erkannten die beiden Gründer die Bedeutung der Client- und Server-Technologie.

Der boomende eBusiness-Markt brachte 1999 eine internationale Wachstumsphase. »Unser Produkt ec2use war damals eines der ersten Systeme, das alle Bereiche der elektronischen Geschäftsabwicklung integrieren konnte«, zeigt sich Friedwagner stolz. Zur Finanzierung wurden erstmals Venture Capital Partner an Bord geholt. 2000 war dann das Jahr des großen Auf- und Umbruchs. Damals erst bekam Infoniqa seinen heutigen Namen.

Zwar ging das Platzen der New-Economy-Blase im Jahr 2001 nicht spurlos an Infoniqa vorbei, doch konnten die Österreicher ihr Unternehmen neu ausrichten. Man setzte fortan auf die wachsenden Infrastruktur- und Dienstleistungsgeschäfte mit IBM- und Microsoft-Produkten. Außerdem erwarb Infoniqa die Salzburger LGVsoft HR Dienstleistungen GmbH. Diese versorgte über 450 Firmen in der Alpenregion mit einer eigenen Personalabrechnungslösung. Dies war der erste Schritt in Richtung HR-Managementportal-Software.

Die Holding entsteht

Im Jahr 2006 wurde Infoniqa schließlich selbst von GCP Gamma Capital Partners gekauft und in eine neu gegründete Holding überführt. In der Folge kam es zu weiteren Zukäufen in der DACH-Region. »Wir wollten eine bestimmte Marktgröße erreichen und uns verstärkt im deutschsprachigen Raum positionieren«, erklärt Milly, der heute einer von drei Vorständen der Infoniqa Holding AG ist. »Heute, zum 20-jährigen Jubiläum, ist Infoniqa Partner von IBM, Microsoft Symantec, VMware und anderen weltweiten IT-Anbietern. Wir betreuen mit 220 Mitarbeitern rund 2.000 Kunden im deutschsprachigen Raum«, verdeutlicht der Vorstand die Erfolgsgeschichte. Auch an den Bilanzzahlen lässt sich das ablesen: Von 2006 bis 2008 stieg der Umsatz von elf auf rund 40 Millionen Euro an.

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