Vertrauen in Marke und Partnernetzwerk Infocus Corporation geht in private Hände

Redakteur: Erwin Goßner

Die US-amerikanische Image Holdings Corporation hat die Infocus Corporation erworben. Mehrheitsaktionär John Hui möchte das bislang börsennotierte Unternehmen privat weiterführen.

Anbieter zum Thema

Seit Ende Mai ist die Infocus Corporation im Besitz der Image Holdings Corporation. Dies hat das Unternehmen gestern bekannt gegeben. Die im US-Bundesstaat Oregon beheimatete Gesellschaft, die mehrheitlich in Besitz von Investoren-Legende John Hui ist, hat insgesamt über 37,3 Millionen Anteile und damit rund 91 Prozent aller umlaufenden Aktien des Infocus-Stammkapitals erworben. Die IC Aquisition, wiederum eine hundertprozentige Tochter von Image Holdings, akzeptierte als zu leistende Bezahlung alle gültig gezeichneten und als ungültig abgezogenen Infocus-Anteile im Übernahmeangebot.

John Hui, Mehrheitsaktionär der Image Holdings freut sich auf die künftige Zusammenarbeit: „Infocus ist eine starke Marke, ich schreibe dem weiten Netzwerk an Channel-Partnern, einer innovationsstarken Historie und den führenden Produkten des Unternehmens einen erheblichen Wert zu.“ Und auch Bob O’Malley, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer von Infocus, ist sich sicher, das Unternehmen wieder zu einem dominanten Anbieter auf dem Markt zu machen. „Ein privat geführtes Unternehmen ist gut für Kunden, Zulieferer und Mitarbeiter. Wir können damit die Priorität auf längerfristige Ziele setzen und uns auf innovative Projektor-Lösungen konzentrieren.“

Mit der Beförderung von Jan-Albert Nebbeling zum Country Manager Central Europe und der Besetzung der vakanten Stelle des PC Distribution Manager für Deutschland und Österreich durch Stefan Klima (wie IT-BUSINESS berichtete) scheinen die Weichen in Deutschland bereits in diese Richtung gestellt worden zu sein.

Um die Übernahme von Infocus abzuschließen, beabsichtigt die IC Acquisition unter Berücksichtigung der gesetzlichen Bestimmungen eine vereinfachte Fusion ohne Versammlung der Infocus-Aktionäre. Jeder noch in Fremdbesitz befindliche Anteil des Infocus-Stammkapitals wird im Zuge dieser Fusion in einen Anspruch auf Auszahlung von 0,95 US-Dollar pro Anteil umgewandelt. Dieser Betrag ist frei von Zinsen und vorbehaltlich aller Steuereinbehaltungen, die im Übernahmeangebot bezahlt wurden. Aktionären des Infocus-Stammkapitals stehen keine „Dissenzrechte“ zu. Nach der Fusion wird Infocus eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Image Holdings Corporation.

Wissen, was läuft

Täglich die wichtigsten Infos aus dem ITK-Markt

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:2022491)