Security-Distributor expandiert weiter Infinigate eröffnet Filiale in Frankreich

Redakteur: Michael Hase

Der Security-Distributor Infinigate hat eine französische Niederlassung eröffnet. Geleitet wird die neue Filiale von Patric Berger, einem ehemaligen Computerlinks-Manager.

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David Martinez, CEO von Infinigate, bietet dem französischen Fachhandel eine „verlässliche Partnerschaft“ an.
David Martinez, CEO von Infinigate, bietet dem französischen Fachhandel eine „verlässliche Partnerschaft“ an.
(Bild: IT-BUSINESS)

Infinigate setzt die Expansion in Europa fort: Der Value Added Distributor (VAD) hat eine französische Landesgesellschaft gegründet. Damit ist der deutsch-Schweizer Security-Spezialist jetzt in acht nationalen Märkten mit Niederlassungen vertreten. Zuletzt hatte Infinigate vor zwei Jahren den britischen VAD Vigil übernommen. Erklärtes Ziel des Unternehmens ist es, zur „wichtigsten Bezugsquelle für IT-Sicherheit im europäischen Fachhandel“ zu werden.

Für die Filiale in Paris hat Infinigate ein Team von Spezialisten aus der französischen Security-Distribution angeworben. Die Geschäfte der neuen Landesgesellschaft führt Patric Berger, der seit 2006 als Country Manager für das Frankreichgeschäft des Münchner Security-Distributors Computerlinks verantwortlich zeichnete. Der deutsche VAD wurde im Oktober vergangenen Jahres vom amerikanischen Mitbewerber Arrow übernommen. Im Zuge der Integration schied Berger aus dem Unternehmen aus. Der Manager, der aus Deutschland stammt, gilt im französischen IT-Markt als sehr gut vernetzt.

Zum Start in Frankreich besitzt Infinigate bereits Verträge mit Anbietern wie Checkpoint, Ipswitch und Tibco Loglogic. Das Portfolio soll auf 15 bis 20 Hersteller erweitert werden.

„Channel verunsichert“

„Die Turbulenzen der letzten Monate in der Distributionslandschaft durch Übernahmen und Fusionen haben den Channel in ganz Europa ziemlich verunsichert“, kommentiert David Martinez, CEO von Infinigate, den Start seiner Gruppe in Frankreich. Vermutlich spielt der Unternehmer mit den „Turbulenzen“ vor allem auf den Merger von Arrow und Computerlinks an, in dessen Folge ganze Teams den Distributor verließen. Dagegen gelte Infinigate, so Martinez weiter, als beständiges Unternehmen, in dem der französische Fachhandel „einen verlässlichen Distributionspartner mit klarem Fokus auf IT-Security“ finde.

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