Nachfrage nach Stromversorgung Infineon sieht Wachstumsimpulse durch KI-Rechenzentren

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der Chiphersteller Infineon erwartet im neuen Geschäftsjahr nach Rückgängen wieder ein moderates Umsatzwachstum. Das Marktumfeld werde weiter uneinheitlich bleiben, schätzt Konzernchef Jochen Hanebeck.

Infineon sieht durch Investitionen in KI-Rechenzentren Wachstumspotenzial für die eigenen Stormversorgungslösungen.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Infineon sieht durch Investitionen in KI-Rechenzentren Wachstumspotenzial für die eigenen Stormversorgungslösungen.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

„In Automobil-, Industrie- und verbrauchernahen Märkten sind die Wachstumsimpulse noch verhalten. Viele Kunden fahren auf Sicht und bestellen kurzfristig“, erklärte Infineon-Konzerchef Jochen Hanebeck bei der Veröffentlichung der Jahreszahlen in Neubiberg. Wachstumsimpulse verspricht sich der Manager hingegen von hohen Investitionen in KI-Rechenzentren. Die Nachfrage nach den Stromversorgungslösungen Infineons dürfte daher deutlich anziehen.

Hanebeck erwartet im neuen Geschäftsjahr 1,5 Milliarden Euro Umsatz in dem Bereich und damit mehr als zunächst vorgesehen. Bis zum Ende des Jahrzehnts soll der für Infineon adressierbare Markt eine Größe von 8 bis 12 Milliarden Euro erreichen.

Im vergangenen Jahr sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent auf rund 14,7 Milliarden Euro. Die Segmentergebnismarge, die die operative Profitabilität von Infineon misst, sank auf 17,5 Prozent (Vorjahr 20,8 %). Im neuen Geschäftsjahr (per Ende September) soll sie im hohen Zehn-Prozent-Bereich liegen.

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