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25 Jahre CeBIT In Hannover stehen alle Zeichen auf Wachstum

Autor / Redakteur: Manfred Klein, eGovernment Computing / Harry Jacob

Es sieht alles danach aus, als würde die IT-Branche am 25. Geburtstag der weltgrößten IT-Messe wieder einmal alle Rekorde brechen. Vertreter von Politik und Wirtschaft sind jedenfalls ausgesprochen optimistisch.

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Zum CeBIT-Auftakt gab es eine große Show im Congrass Center Hannover.
Zum CeBIT-Auftakt gab es eine große Show im Congrass Center Hannover.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Präsident des Branchenverbandes Bitkom, Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, brachte die erfreuliche Entwicklungs in seiner Eröffnungsrede so auf den Punkt: „Die Auftragsbücher sind wieder voll, die Stimmung in der Branche ist so gut, wie seit Jahren nicht mehr. Fünf Prozent plus in der Welt, zweistellige Wachstumsraten in China, Indien und Russland, zwei bis drei Prozent in den USA und Deutschland. Einige Bereiche explodieren regelrecht. Cloud Services, mobile Datendienste, Tablet-PCs, Apps – in jungen Teilmärkten geht es zuweilen dreistellig nach oben.“ Die Bilanz, so Scheer abschließend: „145 Milliarden Euro Inlandsumsatz und 50 Milliarden Euro Exporte“.

Und ein Ende des Wachstums ist vorläufig nicht abzusehen, so IBM-Chef Samuel Palmisano, der als Keynotespeaker an der Eröffnung der CeBIT am Montagabend teilnahm. Denn laut Palmisano wird auch in den kommenden Jahren die Rechenleistung exponentiell anwachsen. Und, vielleicht sogar noch wichtiger, die Informationstechnologie werde endgültig jeden Lebensbereich erobern.

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Weitere Trendthemen in diesem Jahr sind Cloud Computing, Green und Grid IT. Gute Zeiten also, wie es scheint, für den IT-Fachhandel.

Bundeskanzlerin Angela Merkel wies in ihrem Redebeitrag jedoch darauf hin, dass EU-weit nur die allerbesten IT-Unternehmen auch wirklich global konkurrenzfähig sind. Bildung und Ausbildung, aber auch europäische Initiativen wie der eGovernment Actionplan werden in den kommenden Jahren daher immer wichtiger werden, ebenso wie der Ausbau der IT-Infrastruktur.

Nachdem beim Breitbandausbau, laut Angela Merkel, eine flächendeckende Grundversorgung erreicht sei, halte die Bundesregierung an ihrem Ziel fest, dass jeder Bürger mindestens über einen 50-MBit-Anschluss verfügen kann. Bis 2014 soll es soweit sein.

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