Talend für Service Bus in Unternehmen jeder Größe

Im Test: Talend Enterprise ESB 5.2.1

Seite: 2/4

Firmen zum Thema

Das Administrationswerkzeug

Nach dem Abschluss der ESB-Installation verwendeten die Tester zunächst einen Browser, um das Talend Administration Center aufzurufen. Dieses arbeitet mit einer übersichtlichen Baumstruktur, die es den zuständigen Mitarbeitern ermöglicht, schnell zu den für sie relevanten Konfiguarationspunkten zu gelangen.

Mit Hilfe des Administrationswerkzeugs lassen sich unter anderem Einstellungen für Projekte und Benutzer vornehmen, das Dashboard mit Verbindungen und Job-Analysen einsehen, die Dienste überwachen und die Server verwalten. Da wir für unseren Test zunächst einmal einen Server benötigten, legten wir zu diesem Zeitpunkt einen solchen an.

Die Hallo-Anwendung

Um mit dem Test fortzufahren, machte das Labor sich im nächsten Schritt daran, die Hallo-Anwendung zu erstellen. Dazu wurde die Talend-Entwicklungumgebung geöffnet und ein neues Projekt angelegt (siehe: Abbildung 2).

Bildergalerie
Bildergalerie mit 5 Bildern

Beim Einrichten des Hallo-Programms arbeiteten die Tester mit den oben bereits erwähnten grafischen Symbolen. Bestimmte Funktionen werden im Entwicklungsstudio durch Icons repräsentiert, die sich auf der rechten Seite nach Themen geordnet in der so genannten Palette finden.

Zu den Themen gehören „Big Data“, „Cloud“, „Datenbanken“, „ESB“, „Eigener Code“ und Ähnliches. Zieht ein Entwickler aus einem dieser Themenbereiche ein Icon in das Arbeitsfenster (das funktioniert per Drag-and-Drop), erzeugt das Talend Development Studio automatisch im Hintergrund den dazugehörigen Code, so dass die IT-Mitarbeiter nur noch die Rahmenbedingungen für die Icons festlegen müssen.

Um nun das IAIT-Hallo-Programm zu erzeugen, erstellten die Prüfer zunächst einen neuen Service mit der Bezeichnung „Hallo“ und importieren das WDSL-Schema. Dadurch sorgten sie dafür, dass die Metadaten des Dienstes in unser Repository übernommen wurden. Das erlaubt es, diese auch in anderen Komponenten zu nutzen.

Das Icon

Danach fügten die Tester dem Dienst einen neuen Job hinzu. Anschließend öffnete sich der Arbeitsbereich. In ihm befanden sich bereits zwei der zuvor erwähnten Icons. Das erste war ein „ESBProviderRequest“-Icon. Dieses empfängt Dienstanfragen aus dem Bus und leitet sie weiter.

Dazu kam noch eine „ESBProviderResponse“-Komponente, die die Antwort an den Bus zurückgibt. Jetzt zogen die Tester aus dem Paletten-Ordner „XML“ ein „XMLMap“-Icon in das Projekt.

Sie statteten dieses mit einem Schema für die übertragenen Daten aus (dazu verwendeten sie die vorher in dem Repository abgelegten WDSL-Schemadaten) und modifizierten den Datenfluss über das Mapping so, dass jeder, der über den ESB seinen Namen an den Hallo-Dienst sendete, die Zeichenkette „Hallo „{Name des Users}“!“ zurück erhielt. Das ließ sich durch eine einfache - mit der Maus gezeichnete – Verbindung zwischen den Request- und den Response-Komponenten realisieren in der wir den Antwortausdruck editierten. Damit war das Programm vollständig.

(ID:39238230)