Entuity Eye of the Storm 2011 Enterprise steuert das Rechenzentrum

Im Test: Ein Management-Tool für Netze und hybride Rechenzentren

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Grenzen setzen

Über die Menüleiste des Component Viewer lassen sich auch Thresholds setzen, Filter für die Anzeige von Objekten und Events konfigurieren. Außerdem gibt es eine Admin Console mit Anzeige der Login-Dauer über die den Usern auch Nachrichten zukommen können und ein Annotation Manager zum Verwalten von Kommentaren.

Ein Rechtsklick auf den Eye-Server ermöglicht unter anderem das Anlegen einer MIB-Datei sowie Diagnosen mit Ping und Telnet. Bei wiederkehrenden Aufgaben, wie das Bearbeiten von Filtern (für Objekte und Events) und das Auffinden von Komponenten lässt sich der direkte Zugriff auf die dazugehörigen Befehle über eine Icon-Leiste realisieren. Klickt der Anwender mit der rechten Maustaste auf eine Ansicht (beispielsweise die Standardgruppe „Regional“), so erhält er die Möglichkeit, ein Branch-Office anzulegen oder auch Services und Reports zu definieren.

Bildergalerie

Auf der rechten Fensterseite steht den Anwendern der Arbeitsbereich zur Verfügung. Hier finden sich Einträge zu den überwachten Devices, Applications und VLANs.

Neu eund gut: IP-SLAs

IP-SLA-Funktion (siehe: Abbildung 3) gehören ebenfalls zu den jüngsten Eye-Features. Damit binden Admins in Echtzeit Netzwerk-Leistungsinformationen zu Latenzen, Antwortzeiten, Jitter und ähnlichem von Cisco-Netzwerk-Devices in das System ein.

Dazu ist es lediglich erforderlich, im Component Viewer mit der rechten Maustaste auf die gewünschte Netzwerk-Komponente zu klicken und den Befehl „Create new IP SLA Creator“ aufzurufen. Danach lassen sich der Typ für den IP SLA Creator festlegen (HTTP, Jitter, VoIP) sowie Quell- und Zieladressen definieren.

Die definierten IP-SLA-Einträge finden sich dann im Arbeitsbereich der betroffenen Devices unter dem Reiter „Managed IP SLAs“ und lassen sich dort bearbeiten.

Die Device-Einträge im Component Viewer führen etwa „Managed Hosts“ , die verwalteten Rechner, die Router, die Switches und die VM-Umgebungen mit einer Beschreibung auf. Bei den Rechnern lassen sich Werkzeuge wie Ping, Traceroute und Telnet nutzen, ein so genannter Reachability Status anzeigen (mit Response Time) und per Browser auf die betroffenen Computer zugreifen.

Im Arbeitsbereich finden sich dann weitergehende Daten zu den Computersystemen, dazu gehören zum einen wieder Diagnosewerkzeuge wie Ping und Telnet, zum anderen aber auch umfassende Informationen wie Arbeitsspeicher, Systembeschreibung und ähnliches. An gleicher Stelle steht den Administratoren auch eine Liste mit den auf dem Device vorhandenen Ports zur Verfügung.

Ein Blick auf die Hypervisoren

Hier existieren unter anderem Nutzungsübersichten und bei den Routern und Switches ist es möglich, den Link-Status einzusehen und Thresholds sowie Geschwindigkeiten zu setzen. Darüber hinaus gibt es Übersichten zur Port-Verfügbarkeit und zum Portstatus.

Abgesehen davon liefert Component Viewer einen Zugriff auf die definierten IP-SLAs nach Dienst, auf die Volume-Informationen mit virtuellem und physischem Speicher sowie auf die Hosted Applications, die Prozessoren, die Chassis-Daten, die Latenzen und ähnliches.

Bei den Hypervisoren sehen die im Arbeitsbereich bereitgestellten Informationen etwas anders aus. Denn hier stehen zusätzlich Details zum Server-Speicher und zu den VMs bereit (siehe letztes Bild: Bildergalerie).

Der Autor:

Dr. Götz Güttich betreibt das Testlabor IAIT – Institut zur Analyse von IT-Komponenten in Korschenbroich-Glehn.

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