Schweizer Software-Hersteller BSI sucht Mitarbeiter Im CRM-Umfeld stehen die Zeichen auf Wachstum

Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Sich als Softwarehersteller »BSI« zu nennen, ist wie eine Detektei namens »BND«. Da die »Software-Manufaktur« BSI Business Systems Integration aber aus der Schweiz kommt, besteht keine Verwechslungsgefahr mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Wobei: 2009 wird eine Niederlassung im florierenden deutschen CRM-Markt eröffnet.

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Christian Rusche, Chef des Schweizer Softwareherstellers BSI, hat im CRM-Markt noch keine Krise entdecken können.
Christian Rusche, Chef des Schweizer Softwareherstellers BSI, hat im CRM-Markt noch keine Krise entdecken können.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der schweizer Software-Hersteller BSI hat seine CRM-Projekte in Deutschland wie folgt umgesetzt: Entwickler bildeten ad hoc unterschiedlich große Teams, die das jeweilige Projekt zusammen mit und beim deutschen Kunden umsetzen. Im »Krisenjahr« 2009 will BSI eine Niederlassung in Deutschland aufbauen, denn insbesondere das Call-Center brummt und sorgt im Nachbarland Deutschland für große Umsätze.

Prozesse durchschauen

Zu den schweizer Software-Entwicklern, die in deutschen Gefilden fischen, zählt auch Alexandra Junghans, eine Spezialistin für Prozessmanagementsysteme. Junghans ist Teil eines Teams, das gegenwärtig eine neue CRM-Lösung für ein Logistikunternehmen entwickeln soll. Dafür ist sie regelmäßig mehrere Tage vor Ort, um die Arbeitsabläufe im Call-Center zu studieren und das Produkt entsprechend anzupassen.

Dieser Beitrag stammt aus der Mutmacher-Ausgabe von IT-BUSINESS (5/2009 vom 2.3.2009, zur CeBIT 2009). (Archiv: Vogel Business Media)

Beim Kunden sieht sie den Mitarbeitern im wahrsten Sinne des Wortes über die Schulter. »Wir wollen maßgeschneiderte Lösungen entwickeln, die den Mitarbeitern einen echten Mehrwert bringen. Dazu muss man die Prozesse des Kunden sehr gut verstehen«, so Junghans dazu. Entwickler bei BSI sitzen also weder im sprichwörtlichen stillen Kämmerlein, noch im Elfenbeinturm, sondern dort, wo mit ihrer Software gearbeitet wird.

Lesen Sie auf der folgenden Seite, wie der BSI-Chef in diesem Jahr Erfolg haben will.

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