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Hohe Multimedia-Performance bei geringem Stromverbrauch

Igel stellt ersten Thin Client mit System-on-Chip-Technologie vor

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Michael Hase / Michael Hase

Der UD2-LX von Igel soll eine hohe Multimedia-Performance bieten.
Der UD2-LX von Igel soll eine hohe Multimedia-Performance bieten.

Mit dem Modell UD2-LX Multimedia präsentiert der Thin-Client-Spezialist Igel das erste Gerät mit System-on-Chip-Plattform. Der kompakte Linux-Client soll sich durch besonders geringen Stromverbrauch auszeichnen.

Der Bremer Thin-Client-Hersteller Igel liefert die ersten 500 Testgeräte des Modells UD2-LX Multimedia aus. Der kompakte Client ist mit der System-on-Chip-Plattform ausgestattet, die für eine hohe Multimedia-Performance bei geringem Stromverbrauch sorgen soll.

Das Ein-Chip-System des Geräts enthält einen ARM-Cortex-A8-Prozessor von Texas Instruments. In die Plattform ist zusätzlich ein digitaler Signalprozessor (DSP) integriert, der Protokolle wie Microsoft RemoteFX und Citrix HDX beschleunigen soll. Dadurch erreicht das Gerät dem Hersteller zufolge Performance-Eigenschaften, die mit Top-Modellen vergleichbar sind – etwa bei der Wiedergabe von HD-Videos in Fullscreen oder der Bereitstellung grafisch aufwändiger Inhalte wie Powerpoint-Präsentationen.

Der derzeit kleinste Client der Bremer ist mit dem Betriebssystem Igel Linux ausgestattet. Zum Lieferumfang gehört die Remote-Management-Software Universal Management Suite (UMS). Die offizielle Markteinführung des UD2-LX Multimedia ist für das dritte Quartal 2012 geplant.

Spitzenposition im Portfolio

Laut Igel nimmt der UD2-LX Multimedia in puncto Stromverbrauch jetzt die Spitzenposition im Portfolio ein. Demnach fallen im Betrieb gerade einmal sieben Watt, im Sleep-Modus weniger als ein Watt an.

Aktuell unterstützt das Gerät unter anderem die Übertragungsprotokolle Microsoft RDP inklusive RemoteFX, Citrix ICA inklusive HDX und VMware View über RDP oder PCoIP. Letzteres allerdings ohne Multimedia-Beschleunigung. Zusätzlich sind ein lokaler Firefox-Browser, eine Java-Laufzeitumgebung, ein PDF-Reader und ein lokaler MediaPlayer in die Linux-Firmware integriert.

Der Einführungspreis wird voraussichtlich bei 239 Euro (ohne Mehrwertsteuer) liegen. Fachhändler können Testgeräte ab sofort online bestellen.

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