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Big Blue und Weiß-Blau IBMs Watson-IoT-Hauptquartier siedelt sich in München an

| Autor: Dr. Stefan Riedl

1.000 neue Arbeitsplätzen bei IBM und Partnerfirmen rund um Cognitive Computing und IoT (Internet of Things) ziehen mit dem „IBM Watson IoT“ nach München.

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Der Bayerische Ministerpräsident, Horst Seehofer, hieß IBM-Watson-IoT per Videobotschaft in der Landeshauptstadt willkommen.
Der Bayerische Ministerpräsident, Horst Seehofer, hieß IBM-Watson-IoT per Videobotschaft in der Landeshauptstadt willkommen.
(Bild: Vogel IT-Medien)

München wird zur Internet-of-Things-Hauptstadt. Zumindest im IBM-Universum. Denn in der bayerischen Landeshauptstadt ist das neue IoT-Watson-Zentrum angesiedelt. Alle anderen, beispielsweise das für Commerce oder Health sind in den USA.

Die Standortwahl habe mit der in Deutschland im Allgemeinen und in Bayern im Besonderen angesiedelten Industrie zu tun sowie mit der Hochschullandschaft, die künftige Data-Scientists, Researcher und Programmierer „liefern“ wird. Darüber hinaus gibt es viele weitere günstige Rahmenbedingungen, die seitens IBM gelobt wurden.

Landespolitiker sind erfreut

Horst Seehofer, der Bayerische Ministerpräsident, hieß auf der Eröffnungsfeier per Videobotschaft die Watson-IoT-Mitarbeiter herzlich willkommen: „Big Blue und Weiß-Blau – das passt zusammen, so Seehofer.

Ilse Aigner, Wirtschaftsministerin im Freistaat Bayern kam persönlich und kommentierte: „IBM hat richtungweisende Entscheidungen getroffen, die uns für den Wirtschaftsstandort München und damit auch für den Wirtschaftsstandort Bayern sehr freuen. Das Unternehmen investiert in München und schafft rund 1.000 neue, werthaltige Arbeitsplätze.“ Das sei ein starker Motor für die Digitalisierung der bayerischen Industrie, so Aigner.

Sinn und Zweck

Ziel des Watson-IoT-Hauptquartiers sei es, über kognitive Fähigkeiten vernetzte Geräte, Systeme und Sensoren intelligent zu machen und dabei neue Marktchancen zu erschließen. Die neuen Lösungen werden über die IBM-Watson-IoT-Cloud als globale Plattform verfügbar sein. Kunden, Startups, Universitäten, Forschungseinrichtungen und IoT-Partner – vom Chiphersteller bis zum Maschinenbauer sollen diese Plattform nutzen, um „eine neue Generation kognitiver Apps, Services und Lösungen zu entwickeln“, so die Vorstellung von IBM. Das neue Hauptquartier, in dem das alles stattfinden soll, stehe für die größte Investition von IBM in Europa seit mehr als 20 Jahren, gibt das Unternehmen an.

Kommentar der Chefin

„Das Internet der Dinge entwickelt sich zur weltweit größten Datenquelle. Allerdings werden fast 90 Prozent dieser Daten gegenwärtig überhaupt nicht genutzt“, sagt Harriet Green, General Manager, Watson IoT and Education bei IBM. „Watson kann dies ändern. Denn mit seinen einzigartigen Fähigkeiten öffnet das System neue Türen für Wirtschaft und Individuen. Watson kann in Sekundenbruchteilen enorme Mengen unstrukturierter Daten durchforsten, analysieren und gegeneinander abwägen, sie interpretieren und stetig dazulernen.“

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Über den Autor

Dr. Stefan Riedl

Dr. Stefan Riedl

Leitender Redakteur