Dicke Boni für schlanke Server

IBM steht zur Bonifizierung und treibt Blade-Geschäft voran

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Parallel dazu läuft im Bereich Neukundengewinnung das neue „Blade-and-Highend-Winback-Programm“. Hierbei ist bis zu zwölf Prozent Backend-Marge für den Partner drin, wenn Neukunden mit Blade- und Highend-Systemen beliefert werden. Highend-Systeme definiert IBM als „4-Wege-Systeme oder höher“ (bis zu 32-Wege-Systeme). In diesem Bereich hat IBM den Inhalt des bisherigen Geldtopfes verdoppelt, verriet Maric, ohne genaue Zahlen zu nennen. Die Grundidee dahinter ist, dass der Aufwand Neukunden zu gewinnen erheblich größer sei (Hunting), als der im Bestandskundengeschäft (Farming). Dieser vertrieblichen Tatsache will IBM durch diese Bonifizierungs-Regelung Rechnung tragen.

Blades als Antwort auf Markterfordernisse

Das Thema Blade spielt bei IBM eine zentrale Rolle bei den IT-Trends Virtualisierung und Dynamic Infrastructure. Hardware-seitig hat IBM daher mit zwei neuen System-x-Appliances aufgestockt, die speziell auf die Bedürfnisse beim System- und Anwendungsmonitoring sowie bei der Service-Request-Verwaltung ausgelegt sind. Im Gespräch mit IT-BUSINESS betonte Maric, dass IBM insbesondere mit Blade-Angeboten in diesem Umfeld punkten kann. Das sei zu Krisenzeiten vor allem dann möglich, wenn Amortisationszeiten von unter einem Jahr erzielt werden. In den IT-Projekten, bei denen es darum ginge, Liquidität zu schonen, sei derzeit keine Krise sichtbar. Insgesamt seien die Unternehmen im Hardware-Geschäft gegenwärtig zwar etwas zurückhaltender, aber meist werden die Projekte nur etwas nach hinten verschoben. Man kann also darauf warten, dass die Projekte später angegangen werden.

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