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Personalie: Chefwechsel bei IBM

IBM-Chefin Rometty tritt zurück – Nachfolger wird Arvind Krishna

| Autor / Redakteur: dpa / Margrit Lingner

Arvind Krishna wird neuer CEO des IT-Urgesteins IBM. Er tritt im April die Nachfolge von Virginia Rometty an.
Arvind Krishna wird neuer CEO des IT-Urgesteins IBM. Er tritt im April die Nachfolge von Virginia Rometty an. (Bild: IBM/John O’Boyle)

Der IBM-Verwaltungsrat hat Arvind Krishna zum CEO des Unternehmens und zum Mitglied des Verwaltungsrats gewählt. Virginia Rometty wird weiterhin als Executive Chairman des Verwaltungsrats bis zum Ende des Jahres im Unternehmen bleiben.

Die Chefin des IT-Urgesteins IBM, Ginni Rometty, hat ihren Rücktritt angekündigt. Ihr Nachfolger wird mit Wirkung zum 6. April 2020 Arvind Krishna, der sich bislang als Senior Vice President unter anderem um das Cloud-Geschäft kümmert. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit. Die 62-jährige Rometty hatte den Spitzenposten 2012 übernommen, sie soll bis zum Jahresende als geschäftsführende Vorsitzende bei IBM bleiben.

Die IBM-Chefin Ginni Rometty hat ihren Rücktritt angekündigt.
Die IBM-Chefin Ginni Rometty hat ihren Rücktritt angekündigt. (Bild: IBM)

Rometty richtete den Computer-Dino bereits auf neue Geschäftsbereiche wie Cloud-Dienste, Datenanalyse und künstliche Intelligenz aus. IBM verbucht hier teilweise auch starkes Wachstum. Das reicht jedoch nicht, um die Probleme in der klassischen Hardware-Sparte mit Servern und Großrechnern zu kompensieren. Romettys Zeit an der IBM-Spitze begann mit einem fünfeinhalb Jahre langen Umsatzrückgang. Auf eine kurze Erholung folgten sechs weitere Quartale mit sinkenden Erlösen, bis es im vergangenen Vierteljahr ein Mini-Plus von 0,1 Prozent gab.

Krishna steuerte im vergangenen Jahr unter anderem mit dem Kauf von Red Hat, eines Spezialisten für Open-Source-Software, gegen. IBM ließ sich den Zukauf mehr als 30 Milliarden Dollar kosten. Red-Hat-Chef Jim Whitehurst soll Krishna im neugeschaffenen Job eines President zur Seite stehen.

Anleger reagierten positiv auf die Ankündigung des Chefwechsels, die Aktie drehte nachbörslich ins Plus und stieg zunächst um rund vier Prozent. IBM hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, im vierten Quartal das erste kleine Umsatzplus seit sechs Vierteljahren geschafft zu haben. An der Wall Street hat der Konzern schon länger einen schweren Stand, trotz des US-Börsen-Booms konnte die Aktie in den vergangenen zwölf Monaten kaum einen Kursgewinn verbuchen.

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