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VMworld 2017 (Hyper-)Konvergente Lenovo-Systeme mit VMware vSAN

| Autor: Wilfried Platten

Die HX- und SX-Serie gibt es bei Lenovo schon. Anlässlich der VMworld erweitert Lenovo die ThinkAgile-Familie jetzt um die VX-Serie. Die Konvergenz beschränkt sich allerdings auf Compute- und Storage-Funktionalität.

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Die VX-Serie von Lenovo nutzt die neuen SR650- und SR630-Server.
Die VX-Serie von Lenovo nutzt die neuen SR650- und SR630-Server.
(Bild: Lenovo)

Wie unschwer zu vermuten ist, steht das „V“ für VMware im Allgemeinen und vSAN im Besonderen. Damit eröffnet Lenovo den Kunden eine Alternative zu den ThinkAgile-Systemen mit Nutanix Acropolis (HX) oder Microsoft Hyper-V und Microsoft Azure Stack (SX).

Reine Compute Nodes mit vSAN auf x3550- und x3650-Servern gab es als Referenzarchitektur schon vorher (vSAN ReadyNodes). Die VX-Serie dagegen ist ein fix und fertig konfiguriertes System. Es basiert auf den neueren ThinkSystem-Servern SR650 oder SR630 mit Xeon-Scalabale-Prozessoren, erweitert um Speicher- und Virtualisierungs-Ressourcen. Gegenüber echten Hyperkonvergenz-Systemen fehlen jedoch die integrierten Netzwerkkomponenten. Der Begriff „hyperkonvergent“ trifft von daher auf die VX-Serie per definitionem nicht zu.

Für ROBO und VDI

Die VX-Systeme können als virtualisierte Compute/Storage-Infrastruktur für ROBO-Lösungen (Remote Office/Branch Office) genutzt werden, aber auch für Virtual Desktop Infrastructure (VDI) Installationen. Entsprechende Installationen erfordern mindestens drei Systeme. Um die Bandbreite der unterschiedlichen Arbeitsanforderungen abzudecken, gibt es die VX-Serie in drei unterschiedlichen Modellen. Jedes gibt es sowohl in einer All-Flash- als auch in einer Hybrid-Konfiguration:

  • VX 3000: Mehrzweck 1U und 2U 1-Node Lösung, für rechenintensive Anwendungen wie zum Beispiel VDI.
  • VX 5000: 2U 1-Node Lösung mit hoher Speicherdichte. Sie ist optimiert für schnelle, leistungsfähige Speicher-Anwendungen wie beispielsweise E-Mail, Big Data und Analytics.
  • VX 7000: 2U 1-Node Lösung für anspruchsvolle Aufgaben wie Datenbanken und Collaboration-Anwendungen.

Zur VX-Serie gehört auch der Support-Service ThinkAgile Advantage. Er umfasst Bereitstellung, Konfiguration und Trainingsunterstützung sowie eine direkte Verbindung zu Support-Technikern, um etwaige Probleme mit Hard- oder Software lösen zu können. Im Rahmen des Single-Point-of-Contact-Konzepts begleitet der Erstkontakt-Techniker den Kunden während des gesamten Support-Falls.

Während sich die VX-Serie auf die Integration von vSAN beschränkt, integrieren die VCF ReadyNodes (VMware Cloud Foundation) vSphere, vSAN und NSX in einem Stack. Dieser kann entweder vor Ort bereitgestellt werden, oder als Service in einer öffentlichen Cloud laufen. Die VCF ReadyNodes bauen ebenfalls auf einer ThinkSystem-Infrastruktur auf.

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Über den Autor

 Wilfried Platten

Wilfried Platten

Chefredakteur, IT-BUSINESS