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Virtualisierung ready to use mit BX 900er und BX 400er Maschinen

Hybride Cloud-Insel all inclusive – von Fujitsu

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Box mit Cloud-Spezifikation

Genau das hat sich Fujitsu mit der modularen Infrastruktur des Blade-Server BX400 als Out-of-the-Box System vorgenommen. Der knapp 100 Kilogramm schwere Rechner mit 19-Zoll-Formfaktor, den es für die Rack-Montage oder als Standgerät-Variante gibt, zielt auf mittelständische Firmen mit Bedarf nach größeren Rechenkapazitäten und Spielraum für die Ressourcenplanung bei knapp kalkuliertem IT-Budget. Das System ist als „DI-Block“ (Dynamic Infrastructure) ausgelegt und enthält eine zertifizierte Referenzarchitektur nach Spezifikationen des Intel-Cloud-Builder-Programms.

Unter DI-Block Building fasst Fuijtsu den Cloud-basierten Software-Stack mit Orchestrierung, Automation Layer und Virtualisierungsebene sowie die Infrastructure Hardware Building Blocks mit den Primergy-Servern, den Fibre Channel Fabric-Lösungen von Brocade sowie der hauseigenen Storage-Umgebung Eternus zusammen. Im Bereich der Virtualisierung kommen Hypervisor-Technik oder in Windows-dominierten Umgebungen der Microsoft Virtual Machine Manager und dessen Self Service Portal zum Zug.

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Kompakter Rechner weniger Strom

Das konsolidierte und zentralisierte Design der beiden Blade-Systeme BX400 und BX900 beruht in der Grundausstattung auf einer adaptiven Energieverwaltung, das den Stromverbrauch so niedrig wie möglich hält. Große Lüfter, Luftstromkanäle und effiziente Netzteile mit einer Effizienz von über 92 Prozent kühlen nach Fujitsu-Angaben die Komponenten direkt und leise und führen zu einer weiteren Senkung des Energieverbrauchs.

Bis zu acht Server und Storage Blades und bis zu vier Connection Blades lassen sich im BX400-Chassis einbauen. 18 Blades fasst das BX900-Gehäuse.

Die Cloud-Verwaltung beruht auf der Fujitsu-eigenen „Server View-Suite“. Darin enthalten sind Orchestrierungswerkzeuge wie das Modul „Ressource Coordinator Virtual Server Edition“ (RCVE) und „Ressource Orchestrator“ (ROR), die für die Dynamisierung und I/O-Anbindung mehrerer Blade-Server der BX-Familie 400, 600 und 900 zuständig sind.

Ressourcen unabhängig voneinander verwalten

Der Vorteil liegt nach Fujitsu-Angaben vor allem darin, dass das Provisioning der Server getrennt vom LAN- und SAN-Management ausführbar ist und damit der Konfigurationsaufwand bei Server-Anpassungen oder der Inbetriebnahme neuer Applikationen geringer ausfällt.

Für die Bereiche Server, Storage und Connection gibt es vorkonfigurierte Fujitsu-Blades mit „Intel Xeon“-Prozessor-Serie „5600“ und „7500“. Die Dual-Socket- und Quad-Socket-Server Blades sind unterschiedlich ausgestattet. Der Zwei-Sockel Server Blade BX924 S2 beispielsweise bietet hardwarebasierte Virtualisierungsunterstützung, die sich mit Hypervisor-basierten Lösungen von VMware, Microsoft, RedHat, Suse oder Citrix steuern lässt.

Auf dem Motherboard sind zusätzliche Funktionen durch den Dual Port 10 Gigabit Ethernet-Controller untergebracht. Das System enthält bis zu 18 DIMM-Speichermodule (Dual Inline Memory) und damit einen ausreichend skalierbaren Arbeitsspeicher.

Boot-fähig auch mit Flash-Modul

Obwohl Server in steigendem Maße über das Netzwerk gebootet werden – entweder mit iSCSI-Protokollen und Ethernet oder mit SAN-Topologien und Fibre Channel – ist das BX-Blade auch lokal bootfähig. Dies kann optional mittels Solid State Drives erfolgen.

Für „VMware ESXi“ kann das Boot-Verfahren außerdem mithilfe eines Flash-Moduls erfolgen, das per USB angeschlossen ist. Die effiziente Verwaltung des gesamten Systems über ServerView wird durch den integrierten Remote Management Controller (iRMC S2) unterstützt. Hardware-Überwachung und Einstelloptionen sind für alle Komponenten unter einer Benutzeroberfläche zugänglich.

Schon mit den Bordwerkzeugen des Management-Blades lassen sich die für Private Clouds wichtigen Eigenschaften wie Pool-Bildung der Ressourcen, dynamische Bandbreitenzuteilung oder Self-Service-Funktionen einrichten. Was bislang noch fehlt, ist ein Abrechnungsmodell, das die aktuelle Inanspruchnahme von Diensten erfasst und einer Kostenstelle zuordnet.

Fujitsu hat sein Portfolio an fertigen Blades mit Cloud-Erweiterungen nach eigenen Angaben noch nicht abgeschlossen. Die Kombinationsmöglichkeiten mit zusätzlichen Software-Komponenten wie dem „Server View Resource Coordinator VE“ oder dem Virtual IO-Manager zeigen aber, dass das Tor zur Cloud schon offen steht.

weiter mit: Backup auf externer Lokation

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