Studie: Zusammenarbeit fördert Innovation und Rentabilität Hybrid Work braucht moderne Kollaborationssoftware

Von Bernhard Lück

Laut einer im Auftrag von Lucid durchgeführten Studie wird sich die hybride Arbeitsweise weiter durchsetzen. Unternehmen würden sich deshalb darauf konzentrieren, die Zusammenarbeit in dieser neuen Arbeitswelt zu verbessern, um die Innovationskraft und Rentabilität zu erhöhen.

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Laut Studie sind Arbeitsgruppen, Planungssitzungen und Gruppen-Brainstormings am schwierigsten umzusetzen.
Laut Studie sind Arbeitsgruppen, Planungssitzungen und Gruppen-Brainstormings am schwierigsten umzusetzen.
(Bild: © – fizkes – stock.adobe.com)

Forrester Consulting richtete den Blick auf den Stand der betrieblichen Zusammenarbeit während der Pandemie sowie auf die Investitionsvorhaben von Unternehmen zur Verbesserung der Zusammenarbeit, um eine permanente hybride Belegschaft zu unterstützen. Die Studie „Improving Collaboration Tools Facilitates Creativity, Innovation, And Profitability“ komme zu dem Ergebnis, dass die Verbesserung der betrieblichen Effizienz (76 %) und die Verbesserung der Remote- (73 %) und hybriden (69 %) Arbeitsbedingungen die wichtigsten Maßnahmen für Unternehmen im kommenden Jahr sind, wenn sie ihre Rückkehr ins Büro planen.

Laut der Studie sind besonders Aktivitäten zur strategischen und intensiven Zusammenarbeit, wie Arbeitsgruppen, Planungssitzungen und Gruppen-Brainstormings, am schwierigsten umzusetzen. Bisher vorhandene Tools könnten diese Aktivitäten in einer hybriden Arbeitsumgebung nur schwer abbilden. Viele Unternehmen würden zwar die notwendigen Grundlagen verstehen, hätten aber Probleme, mit dieser fortgeschrittenen Art der Zusammenarbeit umzugehen. Sie sähen einen Bedarf an Lösungen, die komplexere und vielfältigere Anwendungsbereiche unterstützen – vom Produkt-Roadmapping über komplizierte Diagramme bis hin zur Erstellung von Wireframes und Mockups. Tatsächlich seien nur 37 Prozent der Befragten mit ihren aktuellen Plattformen für Zusammenarbeit und Produktivität äußerst zufrieden.

Unternehmen hätten erkannt, dass fortschrittlichere Kollaborationslösungen zu mehr Innovation und höherer Rentabilität führen, und seien bereit, in diese zu investieren, um durch zukunftsorientierte Arbeitsweisen ihren Erfolg zu sichern. Die meisten Entscheidungsträger (82 %) seien sich einig, dass die Investition in eine umfassende Kollaborationslösung ihren Unternehmen hilft, wettbewerbsfähig zu bleiben und ihre Branchenführerschaft zu behaupten. Sie seien sich auch der Notwendigkeit bewusst, die Kreativität der Mitarbeiter durch eine intensivere digitale Zusammenarbeit zu optimieren (66 %).

In Zukunft müssten Unternehmen Plattformen einsetzen, die ein ganzheitliches Erlebnis in Sachen Kollaboration ermöglichen und Innovation und Rentabilität fördern. Die Studie empfiehlt:

  • Lücken in der Strategie für die Zusammenarbeit beheben, indem Tools implementiert werden, die effektive Arbeitsabläufe und Zusammenarbeit erleichtern,
  • fortschrittliche Diagramme nutzen, um zukünftige Prozesse und Architekturen zu visualisieren,
  • Anwendungen bevorzugen, die sich in bestehende Tools integrieren lassen, um die Nutzung und Akzeptanz zu erhöhen,
  • Kollaborationstechnologie zu einem Eckpfeiler innerhalb der Belegschaft machen – sowohl als Strategie zur Gewinnung als auch zur Bindung von Talenten.

Über die Studie

Im Auftrag von Lucid habe Forrester Consulting in Nordamerika und Europa eine Onlineumfrage unter 311 Entscheidungsträgern, die für die Auswahl der Produktivitätstools von Wissensarbeitern und Entwicklungsteams verantwortlich sind, durchgeführt. In der Umfrage sei nach den Erfahrungen ihrer Unternehmen mit Kollaborationslösungen in Bezug auf Leistung und Bereitstellung, Investitionen, Zufriedenheit, Verbesserungsmöglichkeiten, Auswirkungen auf das Gesamtgeschäft und mehr gefragt worden.

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