Joint-Venture mit Symantec Huawei wagt ersten Schritt im Speichermarkt

Redakteur: Martin Hensel

Sicherheits- und Storage-Appliances stehen im Fokus eines Joint-Ventures, das von Huawei und Symantec ins Leben gerufen wurde. Vor allem der chinesische Netzwerkausrüster Huawei betritt dabei Neuland und liebäugelt nun mit dem Storage-Segment. Symantecs Erfahrung mit Sicherheits- und Speichersystemen spielt dabei eine große Rolle.

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Einige Gerüchte sind im Vorfeld schon durchgesickert, doch jetzt ist es offiziell: Netzwerkausrüster Huawei und Sicherheitsspezialist Symantec gründen ein Joint-Venture mit Hauptsitz im chinesischen Chengdu. Der Zusammenschluss mit dem praktischen Namen Huawei-Symantec wird in erster Linie Sicherheits- und Storage-Appliances für Unternehmen und Netzbetreiber produzieren.

Storage-Neueinsteiger Huawei wird seine Produktions- und Entwicklungsanlagen sowie das Kundendienst-Netz mit einbringen. Symantec steuert Lizenzen für Sicherheitssoftware und Know-how rund um Unternehmens-Speichersysteme bei. Der Security-Spezialist steckt zudem 150 Millionen US-Dollar in die Entwicklung des Joint-Ventures und will bei Marketing und Management behilflich sein.

Mit 51 Prozent Anteil behält sich Huawei die Kontrolle über das Unternehmen vor, Symantec ist mit den restlichen 49 Prozent dabei. Das Gemeinschaftsunternehmen ist noch vorbehaltlich der notwendigen behördlichen Genehmigungen und soll den Geschäftsbetrieb noch in diesem Jahr aufnehmen. Zu geplanten Produkten machten die beiden Unternehmen noch keine Angaben.

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