US-Regierung ist dagegen Huawei darf 3Com nicht übernehmen

Redakteur: Harry Jacob

Sicherheitsbedenken haben die Fusion der beiden Netzwerk-Hersteller Huawei und 3Com verhindert. Die US-Regierung will nicht, dass die 3Com-Tochter Tipping Point den Chinesen in die Hände fällt.

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Schon viele Jahre sind der chinesische Netzwerkhersteller Huawei und das amerikanische Unternehmen 3Com Kooperationspartner. Doch der Versuch Huaweis, zusammen mit dem Finanzinvestor Bain Capital 3Com vollständig zu übernehmen, ist nun am Plazet der US-Regierung gescheitert. Grund ist die 3Com-Tochter Tipping Point. Diese liefert Intrusion-Detection-Lösungen ans Pentagon, das US-amerikanische Verteidigungsministerium.

Offensichtlich befürchtete die Regierungsbehörde CFIUS, die Auslandsinvestitionen genehmigen muss, dass die Tipping-Point-Technologie in Händen eines chinesischen Konzerns die Sicherheit des Landes gefährden würde. Daher stoppte sie den Übernahmeprozess.

Nun muss 3Com prüfen, wie es weitergehen soll: weiter selbstständig bleiben, einen amerikanischen Investor finden oder Tipping Point abstoßen und dann einen neuen Anlauf zur Fusion mit Huawei nehmen.

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