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HTC will sich mit eigener Marke etablieren

06.11.2007 | Redakteur: Susanne Ehneß

Lars-Christian Weisswange ist Regional Manager für die DACH-Region bei HTC.
Lars-Christian Weisswange ist Regional Manager für die DACH-Region bei HTC.

Lange Zeit waren Smartphones von HTC nur als OEM-Geräte über Netzbetreiber zu bekommen. Seit Anfang des Jahres gibt es auch in Deutschland eine Niederlassung, die für die DACH-Region zuständig ist. Lars-Christian Weisswange, seit Anfang des Jahres Regional Manager bei HTC, will neben dem OEM-Geschäft auch die Marke HTC etablieren.

ITB: Sie sind seit Anfang des Jahres als Regional Manager für die DACH-Region verantwortlich. Wieso hat sich HTC entschlossen regionale Büros einzuführen?

Weisswange: Wir wollen näher an unsere Kunden heran und uns neue Märkte erschließen. Bisher haben wir gerade in Deutschland vor allem mit den Netzbetreibern zusammengearbeitet, wollen uns aber jetzt auch als eigenständige Marke positionieren.

ITB: Sind ihnen die Netzbetreiber da nicht ein bisschen böse?

Weisswange: Dazu besteht kein Grund. Der Markt ist so groß und wächst so stark, dass wir uns da gegenseitig nicht viel tun. Unterm Strich spielt es für uns ja eigentlich auch gar keine Rolle, ob auf einem Gerät HTC draufsteht oder ob es ein OEM-Branding besitzt. Für den Fachhändler dagegen spielt das sehr wohl eine Rolle. Denn für ihn ist es besser, wenn er unsere Geräte unabhängig von einem bestimmten Laufzeitvertrag der Netzbetreiber anbieten kann.

ITB: Unterstützen Sie denn den Händler dabei?

Weisswange: Einen Großteil der Händlerunterstützung leisten unsere Distributoren wie zum Beispiel Dangaard oder Brightpoint. Aber auch wir selbst arbeiten gerade daran, die Händler mit Marketingmaterial und Trainings zu versorgen, da der Markt immer beratungsintensiver wird.

ITB: Wie kann man sich denn bei der Masse der Smartphones noch positionieren?

Weisswange: Das ist über die reinen Hardware-Features nicht mehr möglich. Wir wollen die Kunden deshalb über das Design, das Gefühl und die einfache Bedienbarkeit ansprechen.

ITB: A propos Bedienbarkeit, sehen Sie in der Touchscreen-Euphorie eine Trendwende bei der Bedienung?

Weisswange: Ja. Touchscreens sind intuitiver als die bisherige Menüführung über die Tastatur. Die einhändige Bedienung fällt hier wesentlich leichter. Ich glaube, dass sich diese Art der Bedienung durchsetzen wird. Allerdings kann deshalb nicht zwangsläufig auf eine Tastatur verzichtet werden. Denn für das Schreiben von eMails eignet sich der Touchscreen nur bedingt. Da werden die Anwender meiner Meinung nach auch weiterhin eine Tastatur vorziehen.

ITB: Sehen Sie das iPhone dann als ernsthafte Konkurrenz zum HTC Touch?

Weisswange: Ich glaube, Apple hat uns einen großen Dienst erwiesen, indem sie so einen Wirbel um den Touchscreen gemacht haben. Damit ist das Touch-Display in aller Munde und auch wir profitieren davon. Immerhin blicken wir auf eine zehnjährige Erfahrung mit Touch-Displays zurück.

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