Suchen

Smartphone, Kamera und Software-Lösungen für Bilder und Videos HTC setzt auf Selfies und Social Media

Autor: Sylvia Lösel

Smartphone, Kamera und zwei Software-Neuerungen: Damit will HTC die mobile Fotografie revolutionieren.

Firmen zum Thema

Die Re-Camera schaltet sich bei Handkontakt automatisch ein.
Die Re-Camera schaltet sich bei Handkontakt automatisch ein.
(Bild: HTC)

Der HTC-Chef Peter Chou spricht von „unglaublicher Hardware“ und „unerreichter Software“, wenn er über das neue Smartphone und die dazugehörige Software spricht. Die Latte liegt also hoch für die kleine Kamera namens Re, das Smartphone Desire Eye, die Bildbearbeitungs-Software „HTC Eye Experience“ und Zoe, eine Videobearbeitungs-App.

Volles Rohr

Die kleine Kamera Re soll das Segment der Kompaktkameras revolutionieren. Die Kamera hat ein auffallendes zylindrisches Design und enthält einen eingebauten Sensor, der die Kamera einschaltet, wenn man sie in die Hand nimmt. Über die Auslösetaste lassen sich durch kurzes Tippen Fotos und durch längeres Drücken Videos aufzeichnen.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 5 Bildern

An Bord der Kamera ist ein 16-Megapixel-CMOS-Sensor und ein 146-Grad-Weitwinkelobjektiv.

Passend zur Kamera gibt es eine App. Diese verfügt über einen Remote-Live-Sucher, der live mit der Kamera gekoppelt werden kann. So lässt sich auf dem Display des Smartphones via Bluetooth-Verbindung alles verfolgen, was die Kamera aufnimmt. Die App sichert alles automatisch auf das verbundene Smartphone oder in die Cloud. Außerdem wird künftig Videostreaming in Echtzeit auf YouTube möglich werden. Die Re-App wird sowohl für Android als auch iOS erhältlich sein.

Desire Highlight

Das neue Topmodell der Desire-Familie, das HTC Desire Eye besitzt gleich zwei 13-Megapixel-Kameras an der Vorder- und Rückseite. Für gute Belichtung sollen BSI-Sensoren und ein LED-Blitz sorgen, für die Audioqualität drei Mikrofone. Das Smartphone verfügt über ein 5,2-Zoll-Display, einen Qualcomm-Snapdragon-Prozessor (801) und wird mit den beiden neuen Softwareprogrammen Eye Experience und Zoe ausgeliefert.

Bildbearbeitungs-Software

Die mobile Bildbearbeitungs-Software Eye Experience soll Video-Chats und Konferenzschaltungen ermöglichen. Dank der Facetracking-Funktion ist man immer im Bild. Die Kamera kann bis zu vier Personen in einem Raum identifizieren. Jedes Gesicht wird ausgeschnitten und auf dem Display angezeigt.

Für Selfie-Fetischisten ist die Funktion „Crop-Me-In“ gedacht. Sie schneidet den Anwender selbst aus dem Bild oder Video der Frontkamera aus und fügt ihn in die mit der Hauptkamera aufgenommene Szene ein. Dank der Funktion „Selfie auf Zuruf“ muss man sich nicht mehr verrenken, sondern kann den Auslöser mit einem einfachen Sprachbefehl auslösen.

Videobearbeitung

Mit der Videobearbeitungs-App Zoe kann man Fotos und Videos kombinieren, mit Soundtracks versehen und teilen. Die Filme können aus wenigen Standbildern bis hin zu ganzen Serien von Videoclips bestehen.

Zoe ist in das Re integrierbar. Zoe 1.0 wird kostenlos für Android (ab sofort) und iOS (Ende diesen Jahres) erhältlich sein.

Verfügbarkeit

Das Smartphone Desire Eye wird in Deutschland ab Anfang November in den Farben Rot und Blau zu einer UVP von 529 Euro verfügbar sein.

Die Re-Camera wird es in Deutschland ebenfalls ab Anfang November zu einer UVP von 199 Euro geben.

Die Funktionen der Software Eye Experience werden in den kommenden Monaten für folgende Modelle verfügbar sein: One (M7), One (M8), One (E8), One mini, One mini 2, One max, Desire 816, Desire 820 und Butterfly 2.

(ID:43003299)

Über den Autor

 Sylvia Lösel

Sylvia Lösel

Chefredakteurin