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HPE schluckt den Hyperconvergenz-Anbieter Simplivity

| Autor: Klaus Länger

HPE schluckt den 2009 gegründeten Hyperkonvergenz-Spezialisten Simplivity.
HPE schluckt den 2009 gegründeten Hyperkonvergenz-Spezialisten Simplivity. (Bild: Simplivity)

Die Einkaufstouren der Großen im Servermarkt gehen weiter. Diesmal hat HPE angekündigt, den Hyperkonvergenz-Spezialisten Simplivity zu übernehmen. Der Kaufpreis für die 2009 gegründete Firma soll bei 650 Millionen US-Dollar liegen.

Hyperkonvergenz gehört im momentan eher schwächelnden Servermarkt zu den Hoffnungsträgern. Er soll heute ein Volumen von 2,4 Milliarden US-Dollar haben, das bis 2020 auf sechs Milliarden steigen soll. HPE hat zwar im vergangenen Jahr eigene Systeme für diesen Sektor vorgestellt, will aber trotzdem die US-amerikanische Firma Simplivity für 650 Millionen US-Dollar in bar übernehmen.

Simplivity wurde 2009 gegründet und bisher von Kapitalfirmen finanziert. Das erste Produkt brachte die Firma 2013 auf den Markt. Neben den eigenen OmniCube-Systemen gibt es derzeit auch Cisco- und Lenovo-Server mit Simplivity-Software-Stack und Beschleunigerkarte. Erst im Dezember hat die Firma eine Zusammenarbeit mit Huawei angekündigt.

Was aus diesen Kooperationen nach der Übernahme durch HPE wird, bleibt abzuwarten.

HPE-Simplivity-Systeme in Planung

Bei den jeweiligen Hyperkonvergenz-Produktportfolios von HPE und Simplivity soll sich zunächst nichts ändern. Bisherige Simplivity-Kunden und Plattformen werden weiter unterstützt. Binnen 60 Tagen nach dem Abschluss der Übernahme sei der erste HPE Proliant DL380 mit Simplivity-Software geplant. Für das zweite Hablbjahr 2017 sind dann weitere Proliant-Simplivity-Server in Planung.

Für HPE stellt die Aquisition von Simplivity einen wichtigen Schritt dar, Hybrid-IT für die Kunden einfacher zu machen, so Meg Whitman, President und CEO von Hewlett Packard Enterprise.

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