Kostenlose Workshops HP ruft zu »Do-It-Yourself«-Marketing auf

Redakteur: Katharina Krieg

Professionelle Werbung ist für kleine Unternehmen oft zu kostspielig. Druckerhersteller Hewlett-Packard zeigt, wie Broschüren, Flyer und Kundenmailings am Schreibtisch entstehen.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Traumhaft, wenn die Kunden vorm Geschäft Schlange stehen. Nur leider bleibt dies oft ein Traum – wenn man nicht genügend auf sich aufmerksam macht. Doch Werbung kostet Geld. Gute Werbung kostet demnach viel Geld. Für Großunternehmen scheinbar kein Problem, für kleine Firmen oft eine schwierige Kosten-Nutzen-Abwägung. Flyer, Plakate, Broschüren oder Kundenmailings bei einer Agentur oder einem Druckstudio in Auftrag zu geben, erfordert neben dem nötigen Kleingeld auch einiges an Vorlaufzeit.

Am Anfang war die Idee

Wenn die Botschaft der Werbung schon im Kopf gediehen ist, so wird es nun einfacher, die Umsetzung ebenfalls selbst in die Hand zu nehmen. Hewlett-Packard unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Werbung in geringer Auflage selbst zu gestalten und zu produzieren. Zum Auftakt seiner Initiative »Inhouse Marketing« bietet der Hersteller kostenlose Workshops an. Von Mitte Februar bis Mitte April reist HP mit den halbtägigen Seminaren durch 50 deutsche Städte.

Ran an die Broschüren

Im Gepäck sind Informationen zur Kommunikationspsychologie. Darüber hinaus erlernen die Teilnehmer Gestaltungsgrundlagen, das Erstellen von Dokumentenvorlagen und schließlich die Produktion ihrer eigenen Marketingunterlagen mit einem HP Color Laserjet. Gearbeitet wird dabei mit Microsoft Publisher, Vorlagen können aber auch in Word oder Corel erstellt werden.

Nach dem Besuch eines der Seminare sollen die Teilnehmer in der Lage sein, professionelle Werbematerialien in Auflagen bis zu 1 000 Stück komplett am eigenen Schreibtisch anzufertigen.

HP Supplies Business Partner mit Großkunden können ihre eigenen Workshops anbieten. Der Händler stellt dafür lediglich die Räume zur Verfügung und lädt seine Kunden ein. Dozenten, Ausrüstung und Dekoration kommen dann von HP. Unter www.hp.com/de/inhouse gibt es weitere Informationen, das Anmeldeformular und eine Übersicht über die zusätzlichen Online-Kurse zum Thema Werbung.

Was bei hausgemachter Werbung zu beachten ist

Zielsetzung: Zuerst muss die Botschaft stehen, die beim Kunden ankommen soll. Jeder weitere Schritt richtet sich nach ihr.

Einfühlungsvermögen: Es muss ein Gespür für die Leserschaft entwickelt und die Zielgruppe genau abgegrenzt werden.

Aufmerksamkeit: Kunden oder die eigenen Mitarbeiter sehen oft andere oder weitere Alleinstellungsmerkmale als der Ladenbesitzer. In persönlichen Gesprächen können sich Argumente ergeben, die man selbst noch gar nicht auf dem Zettel hatte.

Schwerpunkte: Der Kunde betrachtet zuerst Bilder, danach Überschriften, Grafiken und dann erst den Text.

Anschaulichkeit: Beispielsweise ein Querschnitt durch das Portfolio macht sich in einer Grafik besser als im Text.

Frische: Der Farbdruck kann das Auffassungsvermögen des Kunden um bis zu 75 Prozent steigern gegenüber einer Schwarzweiß-Werbung. Um die Professionalität zu wahren, sollten allerdings nicht mehr als drei Grundtöne verwendet werden.

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