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Storage und Datamanagement

Umbau der Channel-Organisation für Drucker bei HP

HP macht sich fit für das A3-Printer-Geschäft

| Autor: Klaus Länger

HP hat etliche neue Partner für das Geschäft mit A3-Druckern gewonnen. Das A3-Portfolio des Unternehmens besteht aus Geräten mit Tinten- und Laser-Technologie.
HP hat etliche neue Partner für das Geschäft mit A3-Druckern gewonnen. Das A3-Portfolio des Unternehmens besteht aus Geräten mit Tinten- und Laser-Technologie. (Bild: HP)

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Zum ersten Mai schließt HP die Integration der vormaligen Samsung-Druckersparte ab. Dafür wird ein zusätzliches Vertriebsteam geschaffen, das sich speziell um Partner aus dem Kopier- und Büromaschinen-Sektor kümmern soll. Dazu zählen auch viele ehemalige Samsung-Händler.

HP ist zwar Marktführer bei den A4-Druckern, rangierte aber beim Geschäft mit großen A3-Geräten unter ferner liefen. Mit der Übernahme der Druckersparte von Samsung will der Hersteller das ändern. Zum ersten Mai will HP die Integration der ehemaligen Samsung-Organisation abschließen. Dabei wird auch die Channel-Struktur bei den Vertriebspartnern für die Drucker erweitert. Sie wird in zwei Bereiche aufgeteilt: Einen für das Druckergeschäft und das Geschäft der Managed Print Services mit den IT-Resellern, das von Jan Neumann geleitet wird. Neumann war schon bisher für das Drucker-Geschäft zuständig. Dazu kommt ein neuer Bereich mit dem Namen „Office Automation Channel (OA)“, der die Kopierer- und Büromaschinenpartner betreut. Diesen Bereich übernimmt der ehemalige Samsung-Manager Norbert Höpfner. „Der Office Automation Channel spielt für unser angestrebtes A3-Wachstumsziel eine entscheidende Rolle. Entsprechend bin ich sehr froh, dass wir diese strategische Position mit Norbert Höpfner, einem im Markt bestens bekannten und erfahrenen Channel-Spezialisten, besetzen können“, so Susanne Kummetz, Director Commercial Channel und Midmarket Sales bei HP Deutschland. Die dritte Säule in der Channel-Organisation bildet das Computing-Geschäft. Hier leitet weiterhin Stephen Rommel das Vertriebsteam.

Susanne Kummetz, Director Commercial Channel and Midmarket Sales bei der HP Deutschland, erweitert die Channel-Struktur von HP Deutschland, um Kopierer- und Büromaschinen-Händler besser integriern zu können.
Susanne Kummetz, Director Commercial Channel and Midmarket Sales bei der HP Deutschland, erweitert die Channel-Struktur von HP Deutschland, um Kopierer- und Büromaschinen-Händler besser integriern zu können. (Bild: HP)

Mehr Premium Partner

Die OA-Organisation betreut etwa 140 Partner. Dazu zählen Kopierer- und Büromaschinen-Händler, die neben dem A4-Druckerportfolio von Samsung und HP auch das bestehende Samsung A3-Portfolio vertreiben und Endkunden mit Druckdienstleistungen bedienen, und auch HP Premier Partner, die das gesamte A3-Portfolio von HP im Programm haben. Die Zahl der Premier Partner, die eine spezielle Qualifizierung benötigen, konnte laut Kummetz seit dem Beginn der Samsung-Integration verdoppelt werden. Höpfner sieht ein Motiv darin, dass die Händler so sowohl Lasergeräte als auch die Pagewide-Business-Drucker mit Tintentechnologie verkaufen können. Zudem legt HP großen Wert darauf, zusammen mit den Partnern das Thema Sicherheit in den Mittelpunkt zu stellen und bietet dafür entsprechende Schulungen an. Die bisherigen Samsung-Partner profitieren zudem davon, dass sie nun auch Zugriff auf das komplette Computing-Portfolio von HP haben. Für eine verbesserte Betreuung von Midmarket-Kunden, also Firmen bis etwa 1.000 Mitarbeiter, setzt der Hersteller zusätzliche Mitarbeiter als Unterstützung für die Partner ein.

Bei der Distribution ändert sich mit dem Abschluss der Integration erst einmal nichts. Hier arbeitet HP mit den bisherigen Partnern weiter.

Norbert Höpfner leitet den neu geschaffenen Bereich „Office Automation Channel (OA)“. Der Manager kam mit der ehemaligen Samsung-Druckersparte zu HP.
Norbert Höpfner leitet den neu geschaffenen Bereich „Office Automation Channel (OA)“. Der Manager kam mit der ehemaligen Samsung-Druckersparte zu HP. (Bild: HP)

Die Übernahme der Samsung-Drucker-Sparte soll sich laut Kummetz jedenfalls schon positiv ausgewirkt haben. Für das A3-Geschäft von HP hat IDC zweistellige Zuwachsraten ermittelt.

Samsung-Geräte bis Herbst 2019

Der Großteil der bisherigen Samsung-Business-Drucker bleibt bis Herbst 2019 im Programm und wird auch weiterhin unter dem Namen „Samsung” verkauft. Ersatzteile und Support laufen danach noch fünf Jahre weiter, verspricht Höpfner. Die Übernahme von Samsung-Entwicklungen in HP-Geräte sei auch bereits in vollem Gange. So nutzt HP nicht nur die A3-Laser-Druckwerke von Samsung, sondern auch andere Technologien. So kommt für die nächste Generation der Pagewide-Geräte die Android-basierte Bedienoberfläche Smart UX Center zum Einsatz. Bei den A4-Laser-Geräten setzt HP die Zusammenarbeit mit Canon fort und weiterhin die Engines des japanischen Herstellers ein.

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