CES 2022 HP: Leichte Notebooks, starke PCs und kommunikative Monitore

Von Klaus Länger

Bei den CES-Neuheiten von HP steht hybrides Arbeiten im Vordergrund. Der Hersteller zeigt neue Dragonfly-Notebooks, eines davon als Chromebook, neue Elitebooks, Monitore mit 5-MP-Webcams und zwei leistungsstarke Desktop-Rechner.

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Zu den CES-Neuheiten von HP zählt neben vielen Business-Notebooks wie dem federleichten Elite Dragonfly G3 mit dem Envy Desktop PC auch ein leistungsstarker stationärer PC.
Zu den CES-Neuheiten von HP zählt neben vielen Business-Notebooks wie dem federleichten Elite Dragonfly G3 mit dem Envy Desktop PC auch ein leistungsstarker stationärer PC.
(Bild: HP)

Dass sich hybride Arbeitsmodelle durchsetzen werden, ist für HP eine ausgemachte Sache. Daher wurden auch die meisten anlässlich der CES in Las Vegas präsentierten Business-Geräte dafür entworfen, flexibel im Büro, unterwegs und im Homeoffice genutzt zu werden.

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Elite Dragonfly und Elitebook G9

Einer der CES-Höhepunkte von HP ist die inzwischen dritte Generation des federleichten Business-Notebooks Elite Dragonfly. Das mit Windows 11 ausgestattete Elite Dragonfly G3 wiegt unter einem Kilogramm. Der 13,5-Zoll-Clamshell-Mobilrechner ist nun mit einem 3:2-Display ausgerüstet. Dabei gibt es drei Varianten: WUXGA+-Auflösung (1.920 x 1.280 Pixel) mit 400 Nits, mit 1.000 Nits und Sure View Reflect als Privacy-Screen, und OLED mit 3.000 x 2.000 Bildpunkten.

In dem Gehäuse aus recyceltem Magnesium, Aluminium und so genannten Meeresplastik arbeitet als Prozessor ein Intel Alder Lake U mit vPro-Unterstützung, das komplette Notebook ist Intel-Evo-zerifiziert. Der LPDDR5-Arbeitsspeicher ist, je nach Konfiguration, bis zu 32 GB groß, die PCIe-SSD fasst bis zu zwei TB. Der neue Formfaktor ermöglicht zudem ein Keyboard mit größeren Tasten und ein Touchpad mit größerer Diagonale.

Für Videokonferenzen ist eine verschließbare Webcam mit 5-MP-Sensor und IR-Sensor eingebaut. Dazu kommen zwei Mikrofone mit KI-basierter Geräuschunterdrückung und eine Audiolösung von Bang & Olufsen mit vier Verstärkern. Neben einem Wi-Fi-6E-Modul sind optional LTE- oder 5G-Unterstützung lieferbar.

Zudem präsentiert HP zur CES das erste Dragonfly-Chromebook. Das als Chromebook oder als Chromebook Enterprise lieferbare Premium-Convertible mit 13,5-Zoll-3:2-Touchscreen – auf Wunsch mit Privacy-Funktion, und optionalem Stift – ist mit Intel-Alder-Lake-Prozessoren ausgestattet, teilweise mit vPro-Unterstützung. Allerdings kommen nicht generell Core-CPUs mit Xe-Grafik zum Einsatz. Eine 5-MP-Webcam und vier Bang-&-Olufsen-Lautsprecher sind ebenfalls an Bord. Eine Besonderheit ist das Touchpad mit haptischem Feedback.

Die neunte Generation der Elitebooks verfügt nun in den Serien 1040 und 800 über schlankere Gehäuse, Core-Prozessoren der 12. Generation und 16:10-Displays. Zudem sind sie mit 5-MP-Webcams lieferbar. Bei allen Windows-Geräten soll HP Wolf Security for Business die User vor Angriffen schützen. Beim Elite Dragonfly Chromebook Enterprise hat HP ebenfalls eine mehrschichtige Sicherheitsfunktion implementiert.

Die neuen Notebooks sind voraussichtlich ab Mai verfügbar. Preise nennt HP noch nicht.

Einen größeren Anteil an Recycling-Kunststoffen sowie wasserbasierte Lacke nutzt HP für die Produktion aller neuen Geräte, die auf der CES präsentiert werden.

Monitore für Videokonferenzen

Für den Einsatz im Büro oder im Homeoffice zeigt HP gleich fünf mit 5-MP-Webcams ausgestattete Monitore. Die Modelle HP E24m G4, E27m G4 und E34m G4 werden dabei explizit als Konferenzmonitore eingestuft. Sie sind für Zoom zertifiziert, bieten eine versenkbare und in der Neigung verstellbare Webcam mit Windows-Hello-Unterstützung sowie Mikrofone mit Geräuschunterdrückung.

Entsprechend ausgestattete Notebooks können via USB-C nicht nur mit Strom versorgt werden, sondern finden auch Anschluss an ein lokales Netzwerk, da die Displays über einen Ethernet-Port verfügen. Zudem bieten die Geräte einen Standfuß mit Höhenverstellung und bei den beiden kleineren Modellen eine Pivot-Funktion.

Der E24m ist ein 23,8-Zöller mit Full-HD-IPS-Panel, der E27M liefert mit seinem 27-Zoll-IPS-Panel die QHD-Auflösung. Der E34m bietet mit dem gekrümmten 34-Zoll-VA-Panel einen Desktop mit zusätzlicher Breite: Die Auflösung liegt hier bei 3.440 x 1.440 Pixel. Die günstigeren Full-HD-Displays M24 und M27 mit 5-MP-Webcam sind eher für das Homeoffice geeignet. Sie unterstützen AMD Freesync für ein besseres Spieleerlebnis und kommen noch diesen Monat in den Handel. Die Preise liegen bei 329 beziehungsweise 349 Euro (UVP).

Schneller Desktop-PC und kompakte Workstation

Kein ausgesprochener Gaming-PC, sondern ein leistungsstarker, spieletauglicher Premium-Allround-Rechner ist der neue Envy Desktop PC. Auf dem Mainboard in dem silbernen Towergehäuse sitzen Intel-Alder-Lake-Prozessoren bis hoch zum Core i9-12900K, bis zu 128 GB DDR4-SDRAM und AMD-RX- oder Nvidia-RTX-Grafikkarten bis hin zur Radeon RX6700XT oder Geforce RTX 3080 Ti. Der Massenspeicher besteht aus einer M.2-PCIe-SSD auf der Hauptplatine und einer zusätzlichen SATA-HDD. Zudem gehören Thunderbolt 4 und ein Wi-Fi-6-Modul zur Ausstattung.

USB-Schnittstellen und Cardreader liegen gut erreichbar auf der Oberseite des Towers. Der Rechner lässt sich mit einem Tastendruck leicht öffnen und erweitern. Mit der Duet-Software von HP wird ein Notebook zum Zusatzdisplay, sogar mit Touch- und Stiftnutzung. HP Quickdrop dient zum drahtlosen Austausch von Bildern mit einem Smartphone. Für den im März ist die Markteinführung geplant, der Preis startet bei 1.899 Euro.

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Die laut Hersteller „leistungsstärkste Mini-Workstation der Welt“ ist die Z2 Mini G9 mit einer Breite von 21 cm, einer Höhe von 6,9 cm und einer Tiefe von 22 cm. Der für Mai angekündigte Rechner basiert auf einer Intel-Alder-Lake-Plattform einschließlich übertaktbarer K-Prozessoren und nutzt Low-Profile-RTX-Karten der nächsten Generation für die Grafik. Als neue mobile Workstations stehen demnächst die Zbook-Firefly-G9-Notebooks mit 14- und 16-Zoll-Displays zur Verfügung. Passende High-End-Monitore bringt HP mit dem 40-Zoll-Curved-Display Z40c G3 mit 5.120 x 2.160 Bildpunkten und dem ebenfalls gekrümmten 43-Zöller Z34c G3 mit WQHD-Auflösung. Letzterer ist mit einer 5-MP-Webcam ausgestattet, der Z40c sogar mit einer 4K-Kamera. Über ein USB-C-Dock mit Ethernet verfügen beide Monitore.

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