High-End-Router mit optionalem SD-WAN Hochverfügbarkeit durch 5G-Modul

Von Bernhard Lück

Die Lancom-Router 1926VAG-5G und 1900EF-5G kombinieren 5G-Mobilfunk mit SD-WAN. Die Geräte könnten auch an einem G.Fast-Anschluss, einem Glasfaser-Gigabit-Anschluss oder mit einem Kabelmodem betrieben werden. Das 5G-Modul soll höchste Verfügbarkeit garantieren.

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Der Lancom-Router 1926VAG-5G ist mit zwei VDSL-Supervectoring-Modems für bis zu 2 x 300 MBit/s ausgestattet.
Der Lancom-Router 1926VAG-5G ist mit zwei VDSL-Supervectoring-Modems für bis zu 2 x 300 MBit/s ausgestattet.
(Bild: Lancom)

Sowohl der Lancom 1926VAG-5G als auch der Lancom 1900EF-5G sind laut Hersteller für Installationen mit hohem Bandbreitenbedarf in mittelgroßen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen oder Filialinfrastrukturen geeignet. Bei beiden Routern könne das 5G-Modul als Backup beim Ausfall von kabelgebundenen Zugängen oder für den Primärzugang genutzt werden. Möglich seien auch eine Bandbreitenerweiterung mit Lastverteilung im Netzwerk sowie die Realisierung temporärer Internetzugänge, etwa für saisonale Pop-up Stores oder performante mobile Zugänge auf Baustellen.

An Standorten, an denen noch kein 5G-Netz verfügbar sei, könne die Verbindung per LTE aufgebaut werden. Unterstützt würden die gängigen 5G- und LTE-Frequenzen, so auch die neuen 5G-Frequenzen im 3,5-GHz-Bereich sowie Dynamic Spectrum Sharing mit 4G.

Der Lancom 1926VAG-5G sei der erste 5G-Router mit zwei integrierten VDSL-Supervectoring-Modems für bis zu 2 x 300 MBit/s. Alternativ könne er über eines der beiden Modems mit bis zu 1.000 MBit/s an G.Fast- oder mittels SFP-Port an Glasfaseranschlüssen betrieben werden. Über WAN-Ethernet könne der Router zudem beliebige externe DSL- oder Kabelmodems bedienen. LAN-seitig seien vier Gigabit-Switch-Ports, für eine nahtlose All-IP-Integration zwei ISDN- und vier Analog-Schnittstellen verfügbar.

Beim Lancom 1900EF-5G hat der Hersteller auf zusätzliche physikalische Telefonie-Schnittstellen verzichtet. Dieser Router sei mit seinen Gigabit-Ethernet-WAN-Ports direkt für den Anschluss an schnelle Glasfasernetze und externe Modems ausgelegt. Mit dem optionalen SFP-GPON-1-Modul sei die direkte Glasfaseranbindung an ein GPON-Netzwerk (Gigabit Passive Optical Network) möglich. Das ebenfalls optionale SFP-AON-1-Modul unterstütze die Anbindung an ein AON-Netzwerk (Active Optical Network). Beide Module hätten den Vorteil, dass man auf ein separates Providermodem verzichten könne.

Homeoffice-Anbindung via VPN

Beide Lancom-5G-Router können laut Hersteller bis zu vier Internetanschlüsse für höchste Bandbreite und eine ideale Lastverteilung gleichzeitig nutzen. Mittels Advanced Routing and Forwarding (ARF) stünden bis zu 64 isolierte und getrennt voneinander routende IP-Kontexte zur Verfügung. Somit sei es möglich, alle IP-Anwendungen über einen zentralen Router zu führen und die verschiedenen Kommunikationskanäle sicher voneinander abzugrenzen. Durch 25 (optional bis zu 100) integrierte IPsec-VPN-Kanäle sei für eine zuverlässige Verschlüsselung und eine sichere Anbindung von Standorten und Homeoffices an das Unternehmensnetzwerk gesorgt.

Konfiguration per SD-WAN

In Kombination mit der Lancom Management Cloud (LMC) sei es möglich, die 5G-Router vollautomatisiert zu verwalten: Mittels SD-WAN könnten sichere VPN-Verbindungen zwischen Standorten, inklusive Netzwerkvirtualisierung und Backup, eingerichtet werden: Per Mausklick werde die VPN-Funktionalität aktiviert, um die gewünschten VLANs für den jeweiligen Standort auswählen zu können. Die aufwendige Konfiguration der einzelnen Tunnelendpunkte würde entfallen.

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