40 Gigabyte pro Sekunde Durchsatz und 1,89 Petabyte Speicherkapazität High Performance mit Engenio-2600-HD von LSI

Redakteur: Heidemarie Schuster

Der Hersteller LSI stellt mit dem Engenio-2600-HD High-Density-Storagesystem eine Lösung vor, die für Anforderungen wie High Performance Computing (HPC) entwickelt wurde.

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Bis zu zehn der Engenio-2600-HD-Systeme können in einer Dense-Stak-Lösung untergebracht werden.
Bis zu zehn der Engenio-2600-HD-Systeme können in einer Dense-Stak-Lösung untergebracht werden.
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Engenio-2600-HD-System ist ein High-Destiny-Speichersystem und kommt aus dem Hause LSI. Es besteht aus zwei Sechs-Gigabit-SAS-basierten LSI-Controllern, die in das High-Density-SAS-Laufwerkgehäuse Engenio DE6600 integriert wurden. Das System liefert einen Datendurchsatz von bis zu vier Gigabyte pro Sekunde und nimmt bis zu 60 SAS-Laufwerke in einem 4U-Gehäuse auf.

Der Hersteller hat außerdem eine neue Serie an Storage-Stak-Lösungen im Portfolio, die für Storage-Systemkunden Referenzkonfigurationen bereitstellen, wenn es um spezielle HPC-Anforderungen (High Performance Computing) und Problemstellungen geht. Eine Konfiguration stellt die Dense-Stak-Lösung dar. Sie besteht aus bis zu zehn 2600-HD-Systemen, die in einem Standard-40U-EIA-Rack (Electronics Industry Alliance) konfiguriert sind. Der Datendurchsatz des Systems liegt bei bis zu 40 Gigabyte pro Sekunde und bietet eine Skalierbarkeit für bis zu 600 Laufwerke an. Zudem ist die Dense-Stak-Lösung auf bis zu 1,8 Petabyte Speicherkapazität skalierbar.

Datenzugriff ohne Unterbrechungen

Das 2600-HD-System kommt mit Hochverfügbarkeits-Merkmalen und bietet dazu Online-Administrations- und -Wartungsfunktionen. Damit soll ein kontinuierlicher Datenzugriff gewährleistet werden. Gespeicherte Daten werden durch Features wie Proactive Drive Health Monitoring, hardware-unterstütztes RAID 6 und ständiges Cache-Backup geschützt.

Das High-Density-Gehäuse verfügt außerdem über Laufwerks-Einschübe an der Front, die die Bedienbarkeit und Datenverfügbarkeit verbessern sollen, da die Laufwerke auch bei geöffnetem Schub online bleiben. Zudem können die Schübe durch kontrollierte Bewegungen geöffnet und durch andere Laufwerke ersetzt werden, ohne den Betrieb anderer Laufwerke, die gesamte Systemleistung oder den Datenzugriff zu beeinträchtigen.

„In HPC-Umgebungen werden Storage-Lösungen nach Datenzugriffs-, Bearbeitungs- und Verteilungsraten beurteilt“, sagt Steve Hochberg, Senior Director, HPC Segment bei LSI. „Leistung ist nicht länger das einzige Kriterium, wenn es um die Erreichung dieser Anforderungen geht. Neue Herausforderungen machen Systemskalierbarkeit, -zuverlässigkeit und -dichte gemessen in benötigter Stellfläche zu Schlüsselfaktoren im Selektionsprozess.“

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