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2019 State of Network Automation Report Herausforderungen und Chancen der Automatisierung

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Im State of Network Automation Report (SoNAR) identifiziert Juniper Networks Trends und Herausforderungen rund um das Thema Automatisierung. Der Bericht soll Unternehmen und Service-Provider dabei unterstützen, ihre zunehmend geschäftskritischen Automatisierungsziele zu erreichen.

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Juniper Networks hat untersucht, wie sich der heutige Einsatz von Automatisierung auf Ingenieure, NetOps-Teams und Unternehmen auswirkt.
Juniper Networks hat untersucht, wie sich der heutige Einsatz von Automatisierung auf Ingenieure, NetOps-Teams und Unternehmen auswirkt.
(Bild: Juniper Networks)

„Die Netzwerkindustrie blickt auf jahrzehntelange Fortschritte hinsichtlich Automatisierungstechnologien und -Tools zurück. Doch obwohl sie immer unternehmenskritischer werden, stellt die Einführung weiterhin eine Herausforderung dar“, erklärt Sumeet Singh, VP of Engineering bei Juniper Networks. „Juniper weiß, dass eine umfangreiche Einführung der Automatisierung zwar zwingend erforderlich ist, gleichzeitig müssen Unternehmen jedoch auf eine transformative Reise gehen, die weit über Produkte und Technologien hinausgeht. Mit Ressourcen wie SoNAR, EngNet und NRE Labs wollen wir Organisationen die Orientierung bieten, die sie benötigen, um auf diesem Weg erfolgreich zu sein.“

Für die erste SoNAR-Ausgabe sind 400 unabhängige IT-Entscheider befragt worden. Der Report bietet Einblicke in die Herausforderungen und Chancen der Branche. Sie zeigt, dass 96 Prozent der Unternehmen bereits einige Schritte in Richtung Automatisierung unternehmen. Die meisten stehen aber erst am Anfang. Nur acht Prozent der Teilnehmer gaben an, dass sie seit mehr als vier Jahren automatisieren. Das breite Interesse an der Automatisierung ist zwar vielversprechend, zeigt aber auch den weiten Weg, den die Branche noch vor sich hat.

Gezielte Anstrengungen führen zu besseren Ergebnissen

Unternehmen, die ihre Automatisierungsbemühungen auf einige Stellen im Netzwerk konzentrieren, übertreffen laut Studie Organisationen, die das gesamte Netzwerk automatisieren, in mehreren Schlüsselkategorien. So erreichten sie eher ihre Geschäftsziele. Auch wenn es nicht intuitiv erscheine, zeigt der Bericht, dass es für Netzwerkprofis unerlässlich ist, Bemühungen und Ressourcen zu bündeln. Gleichzeitig ist es sinnvoll, einen kleineren Querschnitt der Infrastruktur zu automatisieren.

Security ist der wichtigste Treiber der Automatisierung

Zu den Ergebnissen der Studie gehört auch, dass die Automatisierung nicht mehr als Möglichkeit gesehen werde, Ressourcen und Kosten zu reduzieren. Security ist für 67 Prozent der Befragten der wichtigste Technologietreiber gewesen. Diese Zahl lag noch höher bei Teilnehmern, die in bestimmten Teilen des Netzwerks automatisieren (78 %), sowie denjenigen, die im gesamten Netzwerk automatisieren (71 %), als bei Unternehmen, die gerade erst ihre Automatisierungsreise beginnen. Agil zu sein, ist laut SoNAR der wichtigste Geschäftsfaktor und der Faktor, der sich durch Automatisierung am besten verbessern lasse. Kosten und Ressourcen zu reduzieren, steht für beide Kategorien an letzter Stelle.

Automatisierung fördert die Jobzufriedenheit

Juniper Networks zufolge zerstreut SoNAR nicht nur den Mythos, die Automatisierung trage dazu bei, den Beruf des Netzwerkingenieurs überflüssig zu machen. Der Bericht betont auch, dass ein höherer Automatisierungsgrad zu einer größeren Mitarbeiterzufriedenheit führt. Dies, so der Netzwerkanbieter, deutet darauf hin, dass die Automatisierung Vorteile haben kann, die weit über die von ihr unterstützte Infrastruktur hinausgeht. Sie trägt unter anderem dazu bei, Potenziale in IT-Teams zu erschließen.

Netzwerkprofis müssen bei Umschulungen unterstützt werden

Für Unternehmen, die gerade erst mit der Automatisierung beginnen, ist laut Studie der Ausbildungs- und Ressourcenmangel eine der größten Herausforderungen. Insgesamt 59 Prozent gaben an, dass es an Zeit mangelt, um am Arbeitsplatz zu lernen. 52 Prozent sind der Ansicht, dass Know-how fehlt, während 56 Prozent einen Mangel an Trainingsressourcen beklagen.

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