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Was sich Händler beim Cloud-Vertrieb wünschen Herausforderung Cloud – Acmeo-Partner wollen es besser machen

| Autor: Sarah Gandorfer

Managed Services werden immer wieder als Mehrwert für Systemhäuser und Endkunden angepriesen. Auf dem Acmeo-Roundtable diskutierten IT-Dienstleister, was sich lohnt und wo es noch hapert. Dabei kamen konkrete Verbesserungsvorschläge heraus.

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Die Cloud stellt Systemhäuser vor neue Herausforderungen, doch wer den Gipfel erreicht, darf sich freuen.
Die Cloud stellt Systemhäuser vor neue Herausforderungen, doch wer den Gipfel erreicht, darf sich freuen.
(Bild: VBM-Archiv)

Gehasst und geliebt: die Cloud. Unliebsam, aufgrund der Gefahren für Consumer bezüglich Datenspionage oder -verlust; vom IT-Dienstleister gefürchtet aufgrund der Gefahr des Direktvertriebs durch den Service Provider. Gleichzeitig verspricht die Wolke dem Händler Umsatzpotenzial.

„Viele Anwender bedienen sich selbst in der Cloud, Schatten-IT hält Einzug“, beschreibt Isabelle von Künßberg, Vertriebsleiterin bei Acmeo, eines der Gefahrenszenarien. Gefährlich für beide Seiten: Denn bei IT-Systemhäusern bröckelt das klassische Hardware-Geschäft und die Margen werden kleiner. Und die Anwender holen sich Service und Software aus der Cloud und setzen sich dabei vielen Risiken aus.

Der Cloud-Distributor hat erst kürzlich eine Managed-Service-Umfrage, an der rund 80 seiner Händler teilgenommen haben, präsentiert: „95 Prozent der Acmeo-Partner bieten Managed Services bereits erfolgreich an“, erklärte Acmeo-Chef Henning Meyer.

Die Vorteile von Managed Services aus seiner Sicht: Der externe Dienstleister erbringt präzise definierte Leistungen für seinen Auftraggeber. Diese standardisierten Service-Leistungen werden vom Systemhaus implementiert, überwacht und gesteuert. Typische Parameter sind beispielsweise Leistungsbeschreibung, Qualitätszusicherung, Erstattungsregelungen, Laufzeit und das Verrechnungsmodell. Dadurch steigt für den Kunden die Planungssicherheit für das eigene IT-Budget, das Risiko für den Systembetrieb wird – je nach Preis- und Vertragsmodell teilweise oder vollständig – an den Managed-Service-Anbieter übertragen.

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„Die Auswertung der Studie zeigt, dass die größten Bedenken der Systemhäuser im Bereich Kosten, Datenschutz, Abhängigkeit vom Anbieter und rechtlichen Fragen liegen“, so Meyer.

Bei der Auswertung wurde allerdings ebenfalls klar, dass sich 95 Prozent der Befragten mehr Unterstützung von Herstellern und Distributoren wünschen. Dazu zählen Marketing- und Vertragsvorlagen, aber auch organisatorische Hilfestellung wie die optimale Konfiguration von Ticketsystemen. Ein Punkt, in dem Acmeo sich gut aufgestellt sieht. Der Distributor unterstützt seine Partner sowohl mit Tools und Unterlagen, wie auch durch Schulungen, kostenfreie Webinare und Workshops.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, was Händler fordern und welche Lösungen ihnen bereits vorschweben.

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Über den Autor

 Sarah Gandorfer

Sarah Gandorfer

Redakteurin bei IT-BUSINESS