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Highlights CES 2016: Notebooks Haute-Couture fürs Büro: Latitude-Modelle von Dell

| Autor: Klaus Länger

Bei den Bürorechnern der Latitude-Serie von Dell stand bisher eher die Funktionalität als die Optik im Vordergrund. Die drei Latitude-Neuvorstellungen auf der CES sollen auch etwas für das Auge bieten. Neben dem XPS-13-Ableger Latitude 13 7000 zeigt Dell noch zwei schlanke 2-in-1-Rechner.

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Mehr Eleganz für das Büro zeigt Dell auf der CES 2016: Das 2-in-1-Notebook Latitude 12 7000 und das der XPS-13-Ableger 13 7000.
Mehr Eleganz für das Büro zeigt Dell auf der CES 2016: Das 2-in-1-Notebook Latitude 12 7000 und das der XPS-13-Ableger 13 7000.
(Bild: Dell)

Mit Andock-Keyboard und Stiftunterstützung orientiert sich auch das Latitude 12 7000 am Surface Pro von Microsoft. Anders als als bei den aktuellen Surface-Tablets nutzt Dell allerdings ein 12,5-Zoll-Display mit 16:9-Seitenverhältnis. Bei der maximalen Auflösung schlägt das Latitude die Geräte aus Redmond: Dell bietet das Gerät nicht nur mit Full-HD-, sondern auch mit 4K-IPS-Touchscreen an. Als Prozessor wird ein Intel-Core-M der sechsten Generation genutzt, als Massenspeicher eine PCIe-SSD. Die beiden USB-Typ-C-Buchsen unterstützen nicht nur USB 3.1, sondern zudem die extrem schnelle Thunderbolt-3-Schnittstelle mit 20 GBit/s.

Außer einer reinen WLAN-Variante bringt Dell auch eine mit LTE-Modem. Das Tablet ist etwas mehr als acht Millimeter dick und wiegt 730 Gramm.

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Beim Keyboard hat der Käufer des Latitude 12 7000 die Wahl zwischen dem eher für den Schreibtisch gedachten Premier-Keyboard mit festem Aufstellwinkel und dem flacheren Slim-Keyboard mit ausklappbarem Standfuß für unterwegs. Der aktive Stift ist ebenfalls ein optionales Zubehör und funktioniert auch beim kleineren Latitude 11 5000.

Dieses Gerät basiert ebenfalls auf einem Intel Core M der sechsten Generation. Zur Wahl stehen der m3-6Y30 oder der m5-6Y57. Mit 720 Gramm ist das Latitude 11 5000 auch fast so schwer wie das 12 7000. Das 10,8-Zoll-Touch-Display mit Stifterkennung stellt 1.920 x 1.080 Pixel dar. An Schnittstellen stehen hier eine USB-Typ-C-Buchse mit USB-3.0-Geschwindigkeit und ein USB-3.0-Buchse bereit. Auch beim kleineren Latitude hat man die Wahl zwischen einem Premier-Keyboard, hier allerdings mit einem Scharnier ähnlich dem eines Notebooks, und dem flacheren Slim-Keyboard mit ausklappbarem Standfuß, ähnlich wie beim Surface.

Die beiden 2-in-1-Geräte sollen Anfang Februar auf den Markt kommen. Für das Latitude 12 7000 2-in-1 gibt Dell einen Startpreis von 1.499 Euro (UVP) an, für das Latitude 11 5000 soll ab 739 Euro (UVP) kosten.

13,3-Zoll-Notebook im Kompaktformat

Ein eher klassisches Business-Ultrabook ist das Latitude 13 7000. Das sehr kompakte 13,3-Zoll-Gerät ist die Business-Variante des XPS 13. Wie bei diesem ist der Rahmen um das Display extrem schmal. Das Chassis besteht beim Latitude aus leichten und stabilen Carbon-Fasern, dazu bietet das Notebook typische Business-Features wie vPro, TPM oder einen Fingerprint-Reader. Ein Thunderbolt-Port mit USB-Typ-C-Buchse soll herkömmliche Docking-Stationen überflüssig machen: Über ein Kabel werden Daten, Video, Audio und Stromversorgung.

Wie beim XPS 13 hat man auch beim Latitude 13 7000 die Wahl zwischen einem matten Full-HD-Panel ohne Touch und einem QHD+Touch-Panel mit 3.200 x 1.800 Pixel. Beim Prozessor bescheidet sich das Latitude allerdings mit einem Intel Core M der sechsten Generation, kommt dafür aber ohne Lüfter aus.

Das Latitude 13 7000 soll ab Anfang März verfügbar sein. Einen empfohlenen Verkaufspreis gibt es für das Notebook noch nicht.

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 Klaus Länger

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