Online geht‘s weiter Hardware-Verkauf auf Plus.de

Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Man kennt das Unternehmen noch als Supermarkt. Nach dem Netto-Deal ist Plus aber ein reiner Online-Händler. IT-BUSINESS sprach zum zehnjährigen Jubiläum mit dem Geschäftsführer Bastian Siebers über das Online-Business im Allgemeinen und Hardware-Verkauf im Besonderen.

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ITB: Nachdem die Plus-Filialen im Rahmen eines Verkaufs zu Netto-Filialen wurden, macht Plus.de online weiter. Vor wenigen Monaten wurde die Website komplett relauncht. Welchen Weg hat Plus.de damit eingeschlagen?

Siebers: Die bis dahin genutzte Plattform verursachte durch eine Vielzahl von Anpassungen im Laufe der Zeit einen hohen Wartungsaufwand. Gleichzeitig entsprach sie nicht mehr den Erwartungen heutiger Online-Kunden. Wir haben deshalb einen Neustart mit der E-Commerce-Software Enfinity Suite 6.4 von Intershop durchgeführt. Ausschlaggebend dafür war das enorme Sortimentswachstum sowie die Skalierbarkeit der Shopping-Plattform. Die Vielzahl an Artikeln ist nun für unsere Kunden erfassbar und wir haben viele neue Funktionen wie beispielsweise Kaufempfehlungen oder Artikelbewertungen. Zusätzlich konnten wir eine Vielzahl von Prozessen automatisieren und den Bestellvorgang deutlich vereinfachen. In diesem Jahr werden wir insbesondere das Backend optimieren. Ziel ist es, die Ware mindestens einen Tag schneller zum Kunden zu bringen, als es im Shop angegeben ist.

ITB: Bis Ende des Jahres soll das Sortiment von Plus.de auf 100.000 Artikel verdreifacht werden. Das ist schon eine Marke. Welche Rolle wird IT-Hardware in Ihrem Angebot spielen?

Siebers: Wir haben heute schon im Bereich „Multimedia & Technik“ mit über 14.000 Artikeln ein umfassendes Angebot – von PCs über Drucker bis zu Routern oder WLAN-Komponenten. Aber die Margen sind in diesen umkämpften Segmenten leider im Keller. Wir werden deshalb im zweiten Halbjahr diesen Bereich gezielt um besser kalkulierte Zubehörartikel ergänzen, und so das Angebot weiter optimieren. Doch schon jetzt handelt es sich hierbei um einen unserer umsatzstärksten Sortimentsbereiche.

ITB: Wie hat sich der Verkauf von Notebooks und PCs in den vergangenen zehn Jahren entwickelt?

Siebers: Als wir angefangen haben, wurden nur im wöchentlichen Wechsel jeweils am Donnerstag rund 20 Non-Food-Sonderangebote online gestellt. Die gleichen, die es auch in den über 2.000 Plus-Filialen zu kaufen gab. PCs und Notebooks waren damals nur zwei bis drei Mal im Jahr dabei. Inzwischen führen wir hier permanent über 20 Marken mit verschiedenen Modellen in unserem Sortiment. Von daher hat sich das Geschäft auch in diesem Bereich rasant entwickelt.

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