Kaum technische Details zu den Tablets von Microsoft Händlerstimme zu Microsoft Surface: Mit eigenen Tablets Windows 8 bei Herstellern platzieren

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sarah Maier / Sarah Gandorfer

Microsoft hat angekündigt zwei eigene Tablets namens Surface auf den Markt zu bringen. IT-BUSINESS fragte bei Schickram & Feller, was der IT-Dienstleister und Microsoft-Partner davon hält.

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Michael Schickram, Geschäftsführer bei Schickram & Feller
Michael Schickram, Geschäftsführer bei Schickram & Feller

Die Ankündigung von Microsoft, eigene Tablets auf den Markt zu bringen, hält Michael Schickram, Geschäftsführer von Schickram und Feller, auf jeden Fall für spannend: „Microsoft hat bereits früher mit Tablets experimentiert, so gab es vor einigen Jahren beispielsweise eine Design-Studie namens ''Courier''. Bei Surface gefallen mir zwei Dinge besonders: Zum einen, die integrierte Tastatur, zum anderen der duale Ansatz, zwischen Touch- und Pen-Nutzung wählen zu können. Techniker beklagen sich ja immer wieder, dass die sichere Einbindung von Smartphones und Tablets – hier wird gerne das iPad genannt – ein Problem ist. Ich kann mir vorstellen, dass die Integration eines Microsoft-Tablets in eine bereits vorhandene Microsoft-Infrastruktur einfacher ist.

Video mit Steve Ballmer

Ich habe mir das Video angesehen, in dem Steve Ballmer Surface vorstellt. Er präsentiert das Tablet so, dass ich glaube, er möchte anderen Herstellern nicht auf die Füße treten. Ein wenig wurde ich an das Google-Handy erinnert: Ich hatte das Gefühl, dass durch ein eigenes Handy das Betriebssystem besser bei den Herstellern platziert werden sollte. Vielleicht versucht Microsoft ähnliches, um Window 8 zu pushen.

Eine rein subjektive Überlegung, die mir beim Betrachten des Films aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass Ballmer das Tablet immer waagrecht gehalten hat. Das könnte damit zu tun habe, dass die Kacheln auch eher für einen waagrechten Bildschirm ausgelegt sind und das Metro-Design horizontal eventuell unschön erscheint. Allerdings entspricht die waagerechte Nutzung eines Tablets nicht den Lesegewohnheiten der meisten Menschen.

Sehr viel über die technischen Details der beiden Geräte habe ich nicht gefunden. Mir persönlich ist die Auflösung bei Tablets immer sehr wichtig und ich muss sagen, die gefällt mir beim iPad sehr gut. Wie es hier bei Surface aussieht, weiß ich leider nicht.

Was ich beim Thema Tablet generell festgestellt habe, ist, dass bei der Kaufentscheidung die Features eine geringere Rolle spielen als beim Kauf eines PCs. Es ähnelt eher dem Autokauf: Klar wird das Datenblatt gelesen, aber am Schluss ist die Auswahl der Marke ein Bauchgefühl, für welches man später rationale Gründe sucht.

Ich bin jedenfalls schon gespannt darauf, wann ich das erste Mal Surface live in den Händen halte.“

Lesen Sie im Artikel „Ist das Surface das Armutszeugnis für PC-Hersteller?“, was Analysten und Hersteller zum Microsoft-Tablet zu sagen haben.

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