Good-Morning-Editorial vom 11.04.2017 Hacker lassen Dallas aufheulen

Autor: Dr. Stefan Riedl

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Gehackte Alarmsirenen führten zu tausenden verängstigten Bürgern in Dallas, Texas.
Gehackte Alarmsirenen führten zu tausenden verängstigten Bürgern in Dallas, Texas.
(Bild: wisanuboonrawd/ Fotolia.com)

Von Freitag auf Samstag heulten mitten in der Nacht 15 Mal alle 156 Alarmsirenen der Stadt Dallas (Texas, USA). Dieser lokale Hackerangriff führte zu Verunsicherung, Panik und tausenden Anrufen bei Polizei und Feuerwehr, berichtet die New York Times.

Wer glaubt, so etwas sei nur im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ und nur im „digitalen Zeitalter“ möglich, der irrt. So wurden hierzulande im Herbst vergangenen Jahres in Troisdorf (Rhein-Sieg-Kreis) über Wochen immer wieder die Sirenen „angegriffen“. Denn die analogen (!) Sirenen wurden über ein Funksignal gesteuert. Dies nutzte(n) der oder die Hacker aus und aktivierten immer wieder den Alarm.

Der Spuk mit Sirenen ist besonders perfide, weil damit viele Menschen auf einmal mit einem Warnsignal vor drohenden Gefahren aufgeschreckt werden.

Troisdorf reagierte schnell und rüstete auf Digitaltechnik um. Seitdem ist Ruhe. Auch in Dallas scheint das Thema erst einmal vom Tisch zu sein.

Wie stehen Sie zu solch fragwürdigen „Hacks“ und zum digitalen Ausweg? Kennen Sie weitere Beispiele?

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