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Überholspur mit Stolperfallen

Grundlagen des Einsatzes von SAP HANA

| Autor / Redakteur: Perry Fett / Ulrike Ostler

Besser, man weiß wie es in Richtung Zukunft geht. Der Autor des Artikels, Perry Fett, vermittelt Basiswissen für die Migration auf SAP HANA.
Besser, man weiß wie es in Richtung Zukunft geht. Der Autor des Artikels, Perry Fett, vermittelt Basiswissen für die Migration auf SAP HANA. (Bild: Ben Chams/Fotolia.com)

Echtzeit-Reportings, granulare Auswertungen, detaillierte Simulationen, Abfragen auf mobilen Endgeräten, deutlich schnellere operative Transaktionen – das In-Memory Computing mit SAP HANA verspricht Unternehmen ganz neue Möglichkeiten bei der Datenabfrage, -bearbeitung und -analyse aus unterschiedlichen Systemen. Die Vorteile sind unbestritten, der Paradigmenwechsel aber auch – Fallen inklusive.

Die Vorteile der Technologie sind unbestritten und mittlerweile in der Praxis vielfach bewährt – sei es beim Einsatz als „SAP NetWeaver BusinessWarehouse on HANA“, als separate Instanz („Side car approach“), als Entwicklungsplattform für neue Applikationen oder auch mit der „SAP Buisness Suite powered by HANA“. Doch praktische Erfahrungen zeigen, dass die Einführung der neuen Technologie in vielen Bereichen einen Paradigmenwechsel erfordert.

Auf IT-Abteilungen kommt daher eine Reihe von Herausforderungen zu – nicht nur bei der Datenextraktion und Datenmodellierung sowie den Programmiermodellen und dem Hardware-Konzept, sondern auch bei der Diskussion mit anderen Fachabteilungen. Letzteres, da teils gänzlich neue (Geschäfts-) Prozesse durch SAP HANA ermöglicht werden. Die Vorteile der neuen Technologie sind dabei jedoch so überzeugend, dass sie den dafür notwendigen Aufwand rechtfertigen.

Begehrlichkeiten von Management und Fachabteilungen

Die bislang unerreichbaren Geschwindigkeiten bei der Datenauswertung und -bearbeitung mit SAP HANA sind kein Selbstzweck. Vielmehr ermöglichen sie es Unternehmen, ihre Geschäftsprozesse zu beschleunigen, zu mobilisieren und zu verbessern – oder gar, gänzlich neue Geschäftsprozesse einzuführen. Daher gilt es, die Fachabteilungen beim Entwickeln einer SAP HANA-Strategie frühzeitig miteinzubeziehen.

So formulieren das Management und die Verantwortlichen aus den verschiedenen Fachabteilungen im Zusammenhang mit dem In-Memory Computing meist umfangreiche Erwartungen gegenüber der IT-Abteilung. Dazu gehört besonders im Management beispielsweise auch die Abfrage von Reportings und Berichten oder das Durchführen von Simulationen mittels mobiler Endgeräte.

Auch statistische Funktionen und Auswertungen – bislang eine Domäne spezialisierter Statistikanwendungen – sind mit SAP HANA nun hervorragend möglich. Das Erfassen und Priorisieren dieser oft vielfältigen Anforderungen erleichtert später eine effiziente – und bei Bedarf schrittweise Implementierung – deutlich.

Eine Strategie muss her!

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, eine klare Strategie zu definieren, welche Daten überhaupt in SAP HANA übernommen werden. Denn trotz sinkender volumenbasierter Lizenzkosten sowie der rapide wachsenden Rechenleistung, Arbeitsspeicher-Kapazitäten und hohen Kompressionsraten der Hardware stoßen auch die modernsten und von SAP zertifizierten Infrastrukturen rasch an ihre Grenzen, wenn Daten unkoordiniert und unkontrolliert in die In-Memory-Datenbanken laufen.

Es sind daher Konzepte und Architekturen erforderlich, damit die Arbeitsspeicher-Kapazitäten dem zu erwartenden Datenwachstum gerecht werden können. Hier spielen Themen wie Scale-Out, Datenbank-Konzepte und Vermeidung von Redundanz eine Rolle.

Ergänzendes zum Thema
 
Warum ist SAP HANA so schnell? Die Faktoren

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