Übernahme genehmigt Grünes Licht für den Microsoft-Activision-Deal

Von dpa 1 min Lesedauer

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Microsoft hat die letzte Hürde für die Übernahme des Videospiele-Riesen Activision Blizzard genommen. Britische Wettbewerbshüter haben die Genehmigung für den Kauf erteilt, wenn Microsoft gesetzte Auflagen erfülle.

Britische Wettbewerbshüter haben die Microsoft-Activision-Übernahme mit Auflagen genehmigt.(Bild:  petrrgoskov - stock.adobe.com)
Britische Wettbewerbshüter haben die Microsoft-Activision-Übernahme mit Auflagen genehmigt.
(Bild: petrrgoskov - stock.adobe.com)

Britische Wettbewerbshüter haben mitgeteilt, dass sie die Übernahme des Videospiele-Riesen Activision Blizzard durch Microsoft hat die letzte Hürde für die Übernahme freigeben. Vor Abschluss des Deals müsse allerdings der von Microsoft in Aussicht gestellte Verkauf von Cloud-Gaming-Rechten vollzogen werden.

Die britischen Kartellwächter befürchteten vor allem, dass der Kauf von Activision Blizzard den Wettbewerb beim Cloud-Gaming einschränken würde. Dabei laufen die Spiele auf Servern im Internet und werden auf die Geräte der Nutzer nur übertragen. Microsoft ist bereits stark in dem Geschäft und bot als Zugeständnis unter anderem an, einige Cloud-Gaming-Rechte für 15 Jahre an den Spielekonzern Ubisoft abzutreten.

Microsoft und Activision Blizzard hatten den damals rund 69 Milliarden Dollar schweren Deal Anfang 2022 angekündigt. Microsoft will sich mit dem Kauf von Activision Blizzard beliebte Videospiele wie „Call of Duty“, „Overwatch“ und „Candy Crush“ sichern.

Eine anfängliche Befürchtung von Wettbewerbshütern war, der Konzern würde die Games danach nur noch auf seiner Xbox-Konsole und dem hauseigenen Cloud-Dienst anbieten. Im Zuge der Untersuchungen versprach der Konzern, die Spiele zehn Jahre lang auch für andere Konsolen wie Sonys Playstation oder Nintendos Switch sowie Cloud-Plattformen anderer Anbieter verfügbar zu machen.

Zuletzt hatten Microsoft und Activision Blizzard ihre Frist für den Abschluss der Übernahme bis zum 18. Oktober 2023 verlängert. Bis auf die Briten hatten die Wettbewerbshüter in anderen Ländern dem Deal bereits zugestimmt.

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